Vollständige Signatur

HStAM, 3, 2825

Sachakte


Identifikation


Titel Titel
Akten des Landgrafen Philipp, auch gemeinsam mit Herzog Johann Friedrich von Sachsen; des Kanzlers Reinhard Scheffer und des Rates Simon Bing: Briefwechsel mit Kurfürst August
Laufzeit Laufzeit
Mai - Dezember 1562

Vermerke


Enthält Enthält
1562 Mai. Die Rekusationsschrift der Protestanten gegen das Konzil. Empörung in Frankreich
Klingenbergers Bericht aus Frankreich. Irrung zwischen Dänemark und Hamburg. Vermittlung von Kursachsen, Kurbrandenburg, Lüneburg und Hessen in der Irrung zwischen Rat und Bürgerschaft zu Bremen. Herzog Johann Friedrich von Sachsen schreibt an Landgraf Wilhelm wegen der Entlassung des Illyricus und des Wigantus. Ein Franzose, Herr v. Oques, überbringt Briefe des Kurfürsten von der Pfalz, lateinische Ausschreiben des Prinzen von Condé und Nachrichten über die französischen Protestanten. Das Kammergericht hat ein für den Landgrafen günstiges, für die Wölffe (v. Gudenberg) ungünstiges Urteil wegen der halben Herrschaft Itter gefällt. Tag der protestantischen Räte zu Fulda wegen der Rekusation, Verhandlungen deswegen mit Kurpfalz
Übersendung der von den Theologen zu Erfurt verfaßten Rekusationsschrift an Herzog Johann Friedrich
dessen Zuziehung zum Tag von Fulda
die Königin von England soll gebeten werden, zu veranlassen, daß sich auch das Königreich Schottland der Rekusation anschließt. Der Kurfürstentag wird bis nach Michaelis verschoben. Botschaft König Philipps von Spanien an Herzog Ernst von Braunschweig. Des Kurfürsten Briefwechsel mit den französischen Protestanten, durch Kurpfalz vermittelt. Der Landgraf hält es für gut, daß auch die Kurfürsten von Brandenburg und Sachsen ihre Räte an den Verhandlungen in Frankreich teilnehmen lassen. Herzog Adolf von Holstein über die Irrungen in Bremen
der Kurfürst möge auf Herzog Heinrich von Braunschweig beruhigend einwirken. Tag zu Gelnhausen: die Räte von Kurpfalz, Württemberg und Hessen haben ein Mandat ausgearbeitet, wodurch Dienste zu Roß oder Fuß außer Landes verboten werden sollen. Briefe nach Frankreich. Dr. Franz Kramm bittet im Auftrage des Kurfürsten, daß in Kanzlei und Archiven die Akten über die Königswahl Ferdinands aus den Jahren 1530-1534 aufgesucht und Abschriften davon angefertigt werden
Antwort des Landgrafen an Cram über die Königswahl. Korrespondenz des Kurfürsten mit dem Kurfürsten von der Pfalz wegen des Konzils zu Trient
Juni. Zusammenkunft des Landgrafen mit dem Kurfürsten von der Pfalz in Marburg
Juli. Rekusation des Konzils. Sendung nach Frankreich, um zwischen den Parteien zu vermitteln. Gerücht über hessische Truppenwerbungen. Tag zu Fulda
Herzog Johann Friedrich bittet um späteren Termin. Brief des Wild- und Rheingrafen an Landgraf Wilhelm: König Philipp von Spanien werde in Frankreich einfallen, wenn dort die Predigt gestattet werde. Tag zu Berka in den Irrungen zwischen Hessen und dem ernestinischen Sachsen. Zeitungen aus Nürnberg über die Verhandlungen zwischen den französischen Parteien und über ein Bombenattentat in Florenz
August. Der Kurfürst schickt zwei Räte zum Tag nach Berka
September. Der Kaiser hält am 20. Oktober einen Kurfürstentag zu Frankfurt
der Kurfürst bittet um Proviant aus der Obergrafschaft (Katzenelnbogen). Tag zu Fulda wegen der Rekusation gegen das Trienter Konzil. Erkrankung des Kurfürsten von Brandenburg auf der Reise nach Frankfurt, so daß er dort später eintreffen wird
November, Dezember. Der Landgraf sendet dem Kurfürsten August Wildpret nach Frankfurt. Rückreise des Kurfürsten von Frankfurt durch Hessen. Forderung Herzog Johann Albrechts von Mecklenburg an den Kurfürsten und an den Landgrafen wegen seiner Bemühungen um des letzteren Entlassung aus der Gefangenschaft

Repräsentationen

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