1515
Complete identifier
HStAM, 3, 1515
Case file
Identification
Title
Title
Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Statthalter und Räten in Wolfenbüttel. Schreiben an Heinrich v. Baumbach Amtmann zu Fürstenberg und Hermann v. Harstall Amtmann zu Winzenburg. Bericht Baumbachs. Schreiben des Kammermeisters Jakob Geil
Life span
Life span
April - Juni 1543
Notes
Includes
Includes
1543 April. Übersendung von Zeugenaussagen durch den Kanzler Lersner (Eva Trott, Goslar und Dr. Dellinghausen, Tortur des Reuterludwig, der Petershagen)
April, Mai. Verringerung der Kosten für die Hauptleute, Befehlsleute und Knechte in Wolfenbüttel. Deren Musterung. Bestallung des Hans Witte zum Hauptmann anstatt des Marx Hesse. Reiterwerbungen in der Mark, in Pommern und auf der polnischen Grenze angeblich für den Herzog Heinrich. Werbungen des Markgrafen Hans von Brandenburg. Beobachtung und Niederwerfung der Anhänger des Herzogs Heinrich (namentlich Plato v. Helversen und die v. Münchhausen), besonders der verdächtigen Reiter auf dem Thüringer Walde. Braunschweigischer Landtag in Wolfenbüttel. Die dem Ausschuß von der Landschaft vorgelegte Übersicht über das Einkommen des Landes. Der junge Prinz von Oranien. Klaus Hermeling. Praktiken im Stift Bremen. Statthalter und Räte in Wolfenbüttel sollen sich in die burgundischen Streitigkeiten mit Jülich und Dänemark nicht einlassen. Sie schlagen vor, wegen der Praktiken der Anhänger Herzog Heinrichs Gesandtschaften an die Herzogin zu Münden, den Grafen Erich von Hoya und die Stadt Minden zu schicken. Auf die beiden ersten Gesandtschaften will sich der Landgraf nicht einlassen. König Christian von Dänemark an Statthalter und Räte in Wolfenbüttel. Achim Riebe und Berthold v. Draxdorf sagen Hessen und Sachsen bezw. Statthalter und Räten in Wolfenbüttel Eid und Pflicht auf. Ein Angriff Herzog Heinrichs gilt nicht als unmittelbar bevorstehend. Verteidigungsmaßregeln gegen ihn, Bockelem und Alfeld mit hildesheimischen Bauern besetzt. Einfall ins Stift Bremen. Bewerbungen in Mecklenburg. Allerhand Kundschaften. Zeugenverweigerung Burkhards v. Saldern in der Injuriensache gegen Herzog Heinrich. Streit zwischen Andreas Meyer und der Witwe des Barthold Ziegenmeyer wegen der Propstei zu Olsberg. Schädigung der Frau des Jakob Wildschütz an dem Kruge zu Bleckenstedt. Aufforderung Christophs v. Steinberg zum Einlager in Minden durch die Witwe Levins v. Zerssen. Reiter und Knechte in der Grafschaft Ravensburg (Zeitung Burkhards v. Saldern). Kurt Bock und Klaus Berner in des Herzogs von Jülich Bestallung. Maßregeln gegen die katholischen 'Hetzpfaffen' in Gandersheim. Verweigerung der Baudienste durch die Bauern im Gericht Holzminden. Herzog Heinrich eröffnet dem jungen Herzog Erich seine Kriegspläne. Schreiben der Stadt Braunschweig an Sachsen und Hessen. Unterhaltung von Knechten in Wolfenbüttel. Geheime Mitteilungen Georgs v. Dannenberg an den Statthalter B.v. Mila über Herzog Heinrich. Fahndung nach den Spießgesellen des Straßenräubers Hans Kopf, dem Herzog Heinrich von Mecklenburg den Prozeß gemacht hatte. Fahndung auf Friedrich Schröder
Mai, Juni. Beschwerden der Stadt Braunschweig beim Schmalkaldischen Bundestage in Nürnberg. Abbruch der Gebäude des Klosters Riddagshausen. Das Salzwerk zu Salzgitter. Verordnung einer streifenden Rotte gegen die verdächtigen Reiter an den Grenzen des Fürstentums Braunschweig. Vergleich mit der Stadt Goslar wegen des Holz- und Kohlenmaßes und des Bleikaufs. Ziehung der Grenze gegen Goslar. Fahndung auf den Grafen von Schaumburg, der entgegen seiner Verpflichtung dem Herzog Heinrich anhängt
Juni. Unterhaltung der Knechte in Wolfenbüttel. Übersendung der Musterzettel der Hauptleute Hans Witte und Marx Hesse. Heinrich Lersner in Wolfenbüttel nötig gebraucht, Bitte um dessen Rücksendung. Entsendung zweier Räte aus Wolfenbüttel zum Schmalkaldischen Bundestag in Schmalkalden. Christophs v. Steinberg Einmahnung nach Minden (vgl. oben April Mai). Visitation in den Ämtern Winzenberg, Homburg und Wickensen wegen verweigerter Dienste und Einnahme der Erbhuldigung daselbst. Vermittlung in dem Streit zwischen Johann Stein, Amtmann zu Staufenburg, und der Stadt Allendorf a.W. und einer Reihe dortiger Bürger. Peinlicher Rechtstag in Holzminden wegen des dortigen Aufruhrs. Herzog Heinrich und die Herzogin Katharina von Lauenburg, seine Schwester. Weigerung des Landgrafen, noch mehr Geld für die Wolfenbütteler Knechte zu bezahlen
Representations
| Type | Name | Access | Information | Action |
|---|---|---|---|---|
| Original | Akte | Show details page | ||
| Mikrofiche | Akte | Show details page | ||
| Nutzungsdigitalisat | JPG |
|
Show details page |
Show digital copies