134/1
Vollständige Signatur
HStAD, F 1, 134/1
Sachakte
Identifikation
Titel
Titel
Vol. I der Acta judicialia in Sachen Christian Wilhelm und Wilhelm Dietrich Gebrüder v. Wallenstein (zu Homberg) und des Freiherrn Johann v. Schlitz gen. v. Görtz gegen Ludwig v. Oynhausen wegen Wiederlösung des an Görtz verpfändet gewesenen Wallensteinschen Anteils an Lindheim
Laufzeit
Laufzeit
1618-1701
Vermerke
Enthält u.a.
Enthält u.a.
a) 1618 Februar 22. Schuldverschreibung des Philipp Ludwig v. Wallenstein für seinen Vetter Freiherrn Wilhelm Balthasar v. Schlitz gen. v. Görtz über 7.500 Reichstaler unter Verpfändung genannter Güter zu Lindheim und des Zehnten zu Diedenbergen [Kreis Main-Taunus] (fol. 239 vgl. Nr. 134/2
b) 1648 September 19 (Darmstadt). Der braunschweig-lüneburgische Rat und Marschall 0tto Hartmann v. Schlitz gen. v. Görtz verkauft seinen Wallenstein'schen Pfandbesitz zu Lindheim etc. für 7.500 Reichstaler an den hessen-darmstädtischen Rat und Hofmeister der fürstlichen Kinder [Landgraf Georgs II.] Heinrich Hermann v. Oynhausen; Notar Anton Rückersfélt zu Homberg in Hessen 1695 (fol. 28)
c) 1660 Juli 2 (Wildungen). Rezessdes braunschweig-lüneburgischen, Landdrosts und Berghauptmanns im Fürstentum Calenberg Heinrich H. v. Oynhausen mit denen v. Wallenstein, die zum Ausgleich der rückständigen Zinsen ihre Zehnten zu Altenstadt und Enzheim dem v. Oynhausen auf 15 Jahre überlassen (fol. 32), vgl. Nr. 134/2
d) l693, September 4, (Würzburg). Domherr zu Bamberg und Würzburg Philipp Ludwig, Domherr zu Würzburg und Landrichter in Franken Johann Hartmann und würzburgischer Rat Anton Philibert, alle Gebrüder v. Rosenbach, kaufen für 12.000 Reichstaler und einige Fuder guten Würzburger Weins von den v. Wallenstein derenz. Zt. noch an v. Oynhausen verpfändeten Anteil an Lindheim nebst Einkünften zu Diedenbergen, Altenstadt und Enzheim auf den Termin, an dem des v. Oynhausen verakkordierte Zeit abgelaufen ist (fol. 35). - vgl. Nr. 134/2
e) 1695 Februar 9/14. Protestations-Instrument des Advokaten zu Kassel Lic. A. Barthel als Mandator des Burggrafen zu Friedberg und Kammerpräsident zu Kassel Freiherr Johann v. Schlitz gen. v. Görtz und derer v. Wallenstein (hessischer Oberamtmann Chr. Wilhelm und Dietrich Wilhelm) gegen Chr. Ludwig v. Oynhausen, der Lindheim nicht räumen will (fol. 40). - Notar Rückersfelt auch fol. 36, 43; Notar Johann Friedrich Riedel zu Gießen 1695 (fol. 68); Kanzlei Burg Friedberg 1695 (fol. 97); Notar Andreas Mollerus-Zeitz 1695 (fol. 142, 188, 239)
Informationen / Notizen
Zusatzinformationen
Zusatzinformationen
Als ein Gutachten der juristischen Fakultät Gießen 1695 (fo1. 66 ff.) benötigt wurde, hat man die Namen Wallenstein, Schlitz, Oynhausen, Rosenbach in den Urkunden von 1618, 1648,1660, 1693, 1695, auch in einigen Aktenstücken, mit Suetonius, Tacitus, Tranquillus und Schwartz getarnt, das Streitobjekt nicht lokalisiert, z. B. fol. 57 ff., 148 ff., 165 ff.; dann auch in Faszikel 2
Repräsentationen
| Typ | Bezeichnung | Zugang | Information | Aktion |
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