596

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HStAM, 3, 596

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Title Title
Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit den hessischen Räten auf dem Reichstage zu Speyer Rudolf Schenk zu Schweinsberg Landvogt an der Werra, Alexander v.d. Tann Oberamtmann der Obergrafschaft, Dr. Johann Walter, Heinrich Lersner und Sebastian Aitinger (Walter und Aitinger kamen erst später in Speyer an.)
Life span Life span
Januar - April 1542

Notes


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1542 Januar. Gespräch der hessischen mit den braunschweigisch-lüneburgischen Räten wegen gemeinschaftlichen Vorgehens, sowie mit den Räten der Markgrafen Georg und Kasimir von Brandenburg (auch wegen der Übernahme des ehemaligen Marschalls des Markgrafen Kasimir, Streitberger, in das Kammergericht). Anwesende Botschaften. Fehlende hessische Vollmacht. Abschaffung des kurpfälzischen Assessors am Kammergericht. Fehlender Auftrag wegen Dänemarks und Pommerns
Februar. Ankunft des Königs (1. Februar), türkische Rüstungen. Anwesenheit Bucers, seine Reise nach Köln, seine Bedenken über die Priesterehe und das Sakrament in beiderlei Gestalt, sowie wegen der Türkenhilfe, etwaiger Teilnahme Frankreichs und anderer Potentaten und wegen des Oberbefehlshabers. Übersendung der Vollmacht nach Speyer. Des Landgrafen Bedingungen für die Bewilligung der Türkenhilfe (wenigstens zehnjähriger Friede in Deutschland auf gleichem Recht, Befreiung Goslars und Mindens aus der Acht, Wiedererstattung des Schadens durch Herzog Heinrich). Erlegung des vierten Monats. Reichskammergericht Goslar und Braunschweig. Antwort der augsburgischen Konfessionsstände auf die kaiserliche Proposition (Artikel Friede und Recht vor der Türkenhilfe zu erledigen). Bedenken des Kurfürsten- und Fürstenrats. Mehrheitsbeschluß, erst die Türkenhilfe zu erledigen. Erwägung einer Gesandtschaft nach Frankreich (Hans v. Fleckensteins und Bastian Vogelsbergers Entlassung aus französischem Dienst). Gespräch Aitingers mit einem Vertrauten des Königs: Vorschläge wegen Friedens und Rechts und des Reichskammergerichts. Württemberg und Eßlingen Antwort des Königs auf die Supplikation wegen Herzog Heinrichs, Gespräch mit dem königlichen Vizekanzler. Anwesenheit des Abts von Fulda. Bestellung eines Ausschusses, langsamer Fortgang der Reichstagsverhandlungen, Sitz und Stimme der Reichsstädte. Vorschlag im Ausschuß, den Landgrafen zum Unterhauptmann über die Reiter (im Türkenzug) zu bestellen
die übrigen Unterbefehlshaber. Verhandlungen der hessischen Gesandten mit dem König und den kaiserlichen Kommissaren in Sachen des Herzogs Heinrich. Versuch, in den Ausschußverhandlungen Goslar in den Frieden einzubeziehen. Nichtteilnahme der herzoglich sächsischen Räte an dem Rate der Schmalkaldischen Bundesverwandten
März. Gespräch Rudolf Schenks mit dem Könige, Mitteilung des Inhalts an Sturm und die übrigen Bundesstände. Goslarische Hilfe. Beabsichtigte Reise des Landgrafen nach Meißen, die geheim gehalten werden soll. Antwort des Landgrafen an Eck. Mittel zum Verständnis mit Bayern. Zuziehung Aitingers und Walters zu den Schenk aufgetragenen besonderen Verhandlungen. Ersuchen des Kurfürstenrats an den König um Frieden und Recht, infolgedessen Beschluß des Bundes, eine gleiche Eingabe abzulassen. Walter übersendet Artikel betr. Herzog Heinrich von Braunschweig und Eva Trott. Sein und Lersners Gespräch mit Naves betr. die Sendung Sceppers zum Landgrafen und die von Nassau erwirkte Kommission. Supplikation der Stadt Goslar an den Bund wegen Hilfeleistung. Verhandlung mit Graf Wilhelm von Fürstenberg wegen der Unterhauptmannschaft des Bundes, des Grafen Verhältnis zu dem Landgrafen und zu Herzog Ulrich von Württemberg, Rekusation des Kammergerichts durch den Grafen, Ablehnung der ihm durch die kaiserlichen Kommissare angebotenen Hauptmannschaft. Walters 'andere Kommission' betr. Eva Trott. Lüneburg und Hildesheim. Bereitwilligkeit Helfmanns, dem Landgrafen eine Summe vorzustrecken. Bundesschriften wegen Friedens und Rechts, der Türkenhilfe und der goslarischen Sache. Bundesverhandlungen hierüber (Kompetenz des Oberhauptmanns). Briefwechsel des Landgrafen mit Kaspar Schwenkfeld, Stellung Aitingers zu Schwenkfelds Meinungen. Kauf des 'heiligen Bergs' (Bei Jugenheim an der Bergstraße.) durch Aitinger bezw. Walter vom Kloster Lorsch. Ausschußbedenken bezüglich der Türkenhilfe, Streit des fürstlichen mit dem kurfürstlichen Ausschuß. Des Landgrafen Bedenken darüber (von Feige verfaßt). Weigerung des Königs, die Predigt über Rechtfertigung, Abendmahl unter beiderlei Gestalt und Priesterehe freizulassen. Kurbrandenburgische Vermittlung. Annahme des Kurfürsten zum Obersten gegen die Türken. Nichtberücksichtigung der hessischen Vorstellungen bei der Beratung des 'Ratschlags' der Türkenhilfe halber. Hessische Beschwerdepunkte hinsichtlich der Aufbringung der Türkensteuer (Besteuerung der Güter), Bestellung der Truppen, Anschläge. Versuchte Vermittlung der Gesandten zwischen dem Bischof von Hildesheim und dem Gesandten von Lüneburg. Herzog Erichs Witwe und ihr Sohn. Antwort der Bundesstände auf die Vorschläge des Kurfürsten von Brandenburg und Pfalzgrafen Friedrich betr. Frieden und Recht. Beschwerden der Reichsstädte wegen Nichtanhörung ihrer Bedenken
Gutachten Feiges darüber. Anweisung des Landgrafen, auf den Frieden nicht zu hart zu dringen, sondern es damit 'hangen und stehen' zu lassen, wegen Goslars aber festzuhalten, ebenso wegen der Einzelheiten der Türkenhilfe. Des Königs Resolution auf den Ratschlag der Stände. Beschwerungen des Fürstenrats, Ausschreiben an die Ritterschaft in Schwaben, Franken und am Rhein wegen der Türkenhilfe. Abermalige Verhandlung des Königs mit Schenk und den Gesandten anderer Bundesstände. Deren Festhalten an der Forderung, Goslar von der Acht zu absolvieren. Der Bund und die Reichsstädte. (Eberhards v. Bischofferode Abzug von Herzog Heinrich, Knechte in Holstein.) Antwort des Königs betr. Frieden und Recht, Bestallung des Obersten. Botschaft des Königs von Frankreich. (Urlaubsgesuch Aitingers). Besprechung des Kurfürsten von Brandenburg mit dem Könige wegen der braunschweigischen Vormundschaft. Weitere Verhandlungen und Wechselschriften wegen Friedens und Rechts. Goslar. Befehl Philipps, gegenüber dem König und den Reichsständen Goslars wegen zu schweigen und nur bei den Bundesständen auf die Hilfe zu dringen. Supplikation der rheinischen Kreisverwandten wegen Ungleichheit des Anschlags
April. Verhandlungen der Bundesstände mit dem Könige und Kurbrandenburg gegen das Abraten der kursächsischen und hessischen Räte, die absichtlich unmögliches gefordert haben
der lüneburgische Kanzler Klammer bei der Gegenpartei. Rat der kursächsischen Räte gegenüber dem Kurfürsten von Brandenburg, die Verhandlungen auf Nürnberg zu verschieben. Einige Bundesstände merken die Absicht Kursachsens und Hessens (Herzog Heinrich zu überziehen) und wollen die Friedensverhandlungen fördern. Neue Deklaration des Königs. Vergebliche Versuche der Gesandten, die Verständigung zu hintertreiben. Zwiespältige Meinungen im Bundesrate. Langsames Vorgehen des Abtes von Fulda in der Kommissionssache (Herzog Heinrich), Verhandlungen Schenks mit dem Burggrafen von Friedberg deswegen. Gefährliche Fassung des Artikels 'Friede und Recht' im Reichsabschied. Antwort etlicher Stände auf den naumburgischen Abschied. Die Frage, ob der Zwist zwischen Dänemark und Pommern Bundesangelegenheit sei (nachdem der Tag zu Hamburg nicht zustande gekommen war). Besuch des rheinischen Kreistages zu Worms. Verlesung des Reichsabschieds (11. April). Proteste. Abschied der Bundesstände. Mandat für die Stadt Goslar. Einbeziehung der Herzogin von Braunschweig-Kalenberg in den Frieden

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