Vollständige Signatur

HStAM, 3, 840

Sachakte


Identifikation


Titel Titel
Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Sebastian Schertlin v. Burtenbach (Ein Schreiben (Juli 1546) zugleich an G. Sailer)
Laufzeit Laufzeit
1545, 1546

Vermerke


Enthält Enthält
1545 Januar. Beibehaltung der Bundeshauptleute auf ein weiteres Jh. Anwerbungen Landenbergs für den Papst. Anmarsch der Türken. Kriegspläne der Kaiserlichen. Krankheit des Kaisers. Geringe Aussicht auf das Zustandekommen eines allgemeinen Konzils wegen der Uneinigkeit. Bezahlung der Hauptleute. Angebliche Rüstungen der Kaiserlichen gegen Dänemark. Edikte des Kaisers gegen die Evangelischen in den Niederlanden und in Flandern. Bevorstehende Ankunft des Kaisers in Worms. Haft des Grafen Wilhelm von Furstenberg. Rückständiges Dienstgeld Schertlins
Februar. Befehl an Schertlin einheimisch zu bleiben. Kundschaften über Landenberg. Geldunterstützung des Herzogs Heinrich von Braunschweig durch den Papst. Bereitschaft Schertlins zum Feldzuge. Ausstellung der Reverse für die Hauptleute
März. Bezahlung der Bundeshauptleute und Neubestallungen. Abwehr im Falle eines plötzlichen Angriffs. Auskundschaftung Landenbergs und Schnatters. Zuzug von Hauptleuten zu dem Papste aus Oberdeutschland. Annahme von Schertlins Schwiegersohn Hans v. Stammheim als Hauptmann
April. Spanisches Kriegsvolk bei Metz. Rüstungen Bayerns. Erlegung der kleinen Anlage durch Ulm und Augsburg. Neubestallungen und Bezahlung der Hauptleute und des Kriegsvolkes. Kundschaft von Herzog Heinrich und Landenberg
Mai. Unglaubwürdige Nachricht von einer Unterstützung Herzog Heinrichs durch Bayern und Württemberg. Türkenkrieg. Rechnungslegung Schertlins. Reverse der Bundeshauptleute. Anwerbungen für Herzog Heinrich. Neubestallung Schertlins
August. Anleihe bei Augsburg zur Unterhaltung von Schertlins Kriegsvolk. Rückzahlung dieser Anleihe durch den Landgrafen. Entlassung des päptlichen Kriegsvolkes. Drohende Unruhen in Tirol wegen der kaiserlichen Mandate gegen die Evangelischen
September. Sendung von vier Fähnlein Fußknechten nach Vacha durch Schertlin. Kriegsbefürchtungen
Oktober. Geheime Botschaft der Stadt Straßburg an den Landgrafen. Rüstung des Kurfürsten von Sachsen. Unvermeidlicher Ausbruch des Kriegs. Landgraf Philipps Wunsch, daß Schertlin im Oberland bleibe, da er dort nützlicher sei. Schertlins Wunsch, dem Landgrafen zuzuziehen. Empfehlung für Klemens Huber. Hochzeit Gravenecks in Dillingen. Anteil Herzog Heinrichs an den Kriegsvorbereitungen. Vorschlag des Kardinals von Augsburg (Otto Truchseß von Waldburg) zum Nachfolger des Erzbischofs von Mainz. Andelot als Unterhändler zwischen Kaiser und Papst. Proviantansammlung in Tirol. Kundschaft aus der Schweiz. Verbot der Prälaten und Herren in Oberdeutschland, fremde Kriegsbestallungen anzunehmen. Geldunterstützung des Kaisers durch den Papst. Geheime Werbung des Herrn von Schwarzenberg bei Würzburg, Bamberg und anderen Bischöfen. Kautionsstellungen etlicher Bischöfe. Abwehr spanischer und italienischer Haufen. Sendung des Hauptmanns Konrad Ferlar zu Philipp. Unterstützung Herzog Heinrichs durch den verstorbenen Erzbischof von Mainz. Zusammenkunft der Bischöfe von Augsburg, Trient und Eichstädt mit dem Herzog Wilhelm von Bayern in Dachau
Dezember. Unterstützung Herzog Heinrichs durch Kaiser und Papst. Gesandtschaft des Papstes zu dem nächsten Reichstage nach Regensburg. Einigung mit Frankreich. Waffenstillstand mit den Türken. Bündnisabsichten des Kaisers mit Augsburg, Nürnberg und Ulm, Versuche, den alten Schwäbischen Bund wieder aufzurichten. Plan eines Sonderbundes zwischen Herzog Wilhelm von Bayern, Württemberg, Brandenburg, Baden, Augsburg, Nürnberg und Ulm. Friedensvermittlung des Kaisers zwischen Frankreich und England, Schädigung der Schweizer durch italienisches Kriegsvolk. Bevorstehende Eröffnung des Konzils in Trient, Tag der oberländischen Bischöfe und Prälaten in Waldsee. Kunde von Herzog Heinrichs Niederlage und Gefangenschaft. Verhandlung mit den Eidgenossen, um sie für die Evangelischen zu gewinnen. Andelots Tätigkeit für den Transport des italienischen und spanischen Kriegsvolkes nach Deutschland. Mitteilung von den Rüstungen der Gegner durch Schertlin an den Kurfürsten von der Pfalz, dessen Unwille hierüber und Absicht, mit dem Landgrafen und Kurfürsten von Sachsen zusammenzukommen. Zeitung aus Italien
1546 Januar. Schertlins Reise nach Frankfurt, Besprechung mit den dort anwesenden Gesandten. Anwerbungen Vogelsbergers für Frankreich. Schertlin in Heidelberg. Zusammenkunft des Kurfürsten von der Pfalz mit dem Landgrafen in Frankfurt am 24. Januar. Neue Nachrichten, daß der Papst mit Hilfe des Kaisers im Frühjahr die Evangelischen überziehen wolle. Rückkehr Schertlins nach Frankfurt
April. Schulden des Kurfürsten von Brandenburg bei dem Altbürgermeister Jakob Herbrot in Augsburg. Reise des Kaisers zum Reichstag
Mai. Rechnungslegung über die Besoldung der Bundeshauptleute. Zuschickung der Bestallungsreverse von 1546 an den Landgrafen
Juni, Juli. Unterhalt von 15 Unterhauptleuten des Bundes, von denen 9 Schertlin bezahlt. Gerede der Pfaffen, als ob der Kurfürst von Sachsen und der Landgraf Kaiser und König werden wollten
ihr Fernbleiben vom Reichstage. Abreiten der Kolloquenten von Regensburg. Große Rüstungen der oberländischen Städte. Mahnung an Augsburg, sich durch den Kaiser vom Schmalkaldischen Bunde nicht abziehen zu lassen. Unzuverlässigkeit Dr. Hels. Rüstung Sachsens und Hessens

Repräsentationen

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