Vollständige Signatur

HStAM, 3, 2435

Sachakte


Identifikation


Titel Titel
Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Kurfürst Friedrich, Pfalzgraf Ludwig, dem Rentmeister zu Gießen, dem Statthalter zu Marburg, den pfälzischen Räten zu Heidelberg, Pfalzgraf Wolfgang, Herzog Christoph von Württemberg, dem Oberamtmann Johann Milchling v. Schönstadt, dem Kanzler Reinhard Scheffer, dem Landschreiber Johann Sensenschmidt
Laufzeit Laufzeit
Juli - Dezember 1562

Vermerke


Enthält Enthält
1562 Juli, August. Rückkehr des pfälzischen Rates Hans Engelhard v. Schönberg aus Frankreich. Maßnahmen, um die vom Grafen Rogendorf geworbenen Reiter zur Umkehr zu veranlassen. Zeitungen aus Frankreich. Bestellung von Rittmeistern für Condé. Friede in Frankreich. Verschiebung des Fuldaer Tages auf den 12. September. Zeitungen aus Frankreich und über das Konzil zu Trient. Darlehen von 100000 Gulden an Condé. Zwei Edikte des Königs Philipp von Spanien aus den Niederlanden (Abschriften). Werbung des hugenottischen Gesandten v. Andelot bei Kurpfalz und dem Landgrafen, Unterstützung Condés mit Truppen und Geld. Besorgung von Briefen an Andelot. Gesandtschaft des Königs von Frankreich bei Kurpfalz. Verlust von an den Landgrafen gerichteten württembergischen und kurpfälzischen Briefen, Sendung des Rentmeisters zu Zierenberg Hans Starck nach Heidelberg zur Untersuchung der Angelegenheit
Instruktion für ihn. Verhandlungen mit Andelot über das Darlehen an Condé. Truppenwerbungen auf dem Eichsfelde. Nr. 1849
September. Nachforschung nach den in Verlust geratenen württembergischen und pfälzischen Briefen. Darlehen von 100000 Gulden an Condé durch Hessen, Kurpfalz, Württemberg und Baden. Rechtfertigung des Herzogs von Guise durch Rascalon bei Kurpfalz, Hessen, Württemberg, Pfalzgraf Wolfgang von Pfalz-Zweibrücken und Markgraf Karl von Baden, Ansuchen um eine Vermittlung zwischen den Parteien in Frankreich. Vollmacht für Andelot und Schuldverschreibung Ludwigs von Bourbon, Prinzen von Condé, über 100000 Gulden in Abschriften. Verhandlung mit Andelot zu Romrod. Verhandlung Andelots mit Herzog Johann Friedrich von Sachsen, Sendung des Landgrafen Wilhelm zu Herzog Johann Friedrich, um ihn zur Beteiligung an dem Darlehen für Condé zu bestimmen. Reise Andelots nach Frankfurt. Tag zu Fulda. Werbung des Herzogs von Lothringen durch Johann v. Schwarzenberg beim Landgrafen und bei Kurpfalz. Musterplatz auf dem Eichsfelde, Bewilligung eines Musterplatzes für den Papst durch den Bischof von Münster. Zusammenkunft der Räte in Heidelberg wegen der Condéschen Anleihe. Zeitungen aus Frankreich, Schreiben des Dr. Hotomann, des Rheingrafen und des Daniel Osiander an Kurfürst Friedrich. Absichten des Herzogs Heinrich von Braunschweig und des Erzbischofs von Magdeburg auf Bremen. Angeblicher Plan einer Heirat zwischen dem Erzbischof von Magdeburg und einer Tochter des Kurfürsten Friedrich. Siehe Nr. 3096
Oktober. Rüstung König Philipps von Spanien gegen die Niederlande. Bremische Angelegenheit. Zusammenkunft des Landgrafen mit dem Kurfürsten von Sachsen. Verhandlung der Räte zu Heidelberg über die Condésche Anleihe, gemeinsames Schreiben an Pfalzgraf Wolfgang. Kurpfalz übersendet mehrere Druckexemplare des Condéschen Ausschreibens. Deutsche Reiter des v. Andelot. Krönung Maximilians zum König von Böhmen, seine Versicherung zu Gunsten der katholischen Kirche. Geleit an der Bergstraße, Geleitung des Pfalzgrafen Wolfgang und des Herzogs von Württemberg
November, Dezember. Versorgung der auf dem Frankfurter Tage anwesenden Fürsten mit Wildpret durch den Landgrafen. Tod des Königs von Navarra, Verwundung des Rheingrafen. Vertrag mit Kurpfalz über das Geleit in der Obergrafschaft. (Ausfertigung auf Pergament vom 8. November 1562 im Samtarchiv Bd. III S. 40 Nr. 32.) Erstattung der französischen Geldhilfe. Drucklegung der dem Kaiser zu Frankfurt überreichten Schrift über das Konzil. Auffindung in Gießen liegen gebliebener Briefsendungen, Kontrolle der an Kurpfalz und Württemberg in den letzten Monaten abgesandten Briefe. Zeitungen aus Frankreich. Auskunft über den schottischen Freiherren Wilhelm v. Louer
dieser wünscht, in des Landgrafen Dienst zu treten. Rede des Kardinals von Lothringen auf dem Konzil
Ohne Datum (1562 November. ?). Kurfürst Friedrich schickt Gesandte über Bacharach nach Köln

Repräsentationen

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