3092
Vollständige Signatur
HStAM, 3, 3092
Sachakte
Identifikation
Titel
Titel
Akten des Landgrafen Philipp, auch gemeinsam mit Herzog Christoph: Briefwechsel mit Herzog Christoph; Pfalzgraf Wolfgang; den Kurfürsten August von Sachsen und Friedrich von der Pfalz; den Vormündern der Gräfin-Witwe Barbara von Württemberg. - Dabei: Gedrucktes württembergisches Ausschreiben zum Preisschießen in Stuttgart
Laufzeit
Laufzeit
August - Dezember 1560
Vermerke
Enthält
Enthält
1560 August. Werbung des französischen Gesandten Dr. Martin Peier bei Herzog Christoph und dem Landgrafen wegen angeblicher Beteiligung deutscher Fürsten an den Religionsunruhen in Frankreich und wegen des geplanten allgemeinen Konzils. Ausschreiben eines Preisarmbrustschießens nach Stuttgart auf den 23. September
Einladung an den Landgrafen für diesen Tag zu einer Zusammenkunft mit Herzog Albrecht von Bayern und Kurfürst Friedrich von der Pfalz
Absage Philipps wegen des Podagras. Bemühungen gegen einen Eintritt des Kurfürsten von Sachsen in den Landsberger Bund. Herstellen der Einigkeit unter den protestantischen Ständen
der Herzog hält das erneute Unterschreiben der Augsburgischen Konfession für zweckdienlich. Glückwunsch zur Hochzeit der Tochter des Landgrafen mit Pfalzgraf Ludwig. Schreiben des Rheingrafen Johann Philipp über den Plan, das Konzil in Konstanz abzuhalten. Nr. 1457, 2453
September, Oktober. Herzog Albrecht von Bayern wünscht, den Landgrafen in Stuttgart zu treffen
der Landgraf kann der Aufforderung Herzog Christophs nicht nachkommen, einen Sohn zum Preisschießen zu schicken. Teilnahme Christophs und seiner Gemahlin an der Heimfahrt der Landgräfin Elisabeth zu Heidelberg. Jagdbeute des Kurfürsten von Sachsen. Königin Elisabeth von England schenkt dem Landgrafen englische Doggen, König Maximilian schenkt türkische Pferde. Der Landgraf bittet die Vormünder der Gräfin-Witwe Barbara, deren Unterhalt zu verbessern. Verhandlungen wegen des Abhaltens eines Konventes der Fürsten der Augsburgischen Konfession in Naumburg, um die Augsburgische Konfession von 1530 zu erneuern
Stellungnahme zu dem Konzil. Werbung des kursächsischen Gesandten Dr. Georg Cracau beim Landgrafen und bei Herzog Christoph wegen des Konventes zu Naumburg. Streit zwischen dem Kurfürsten von der Pfalz und Pfalzgraf Wolfgang wegen Kurfürst Ott Heinrichs Testamentes. Der Herzog bietet Neckarwein an und bittet um Gerfalken. Zeitungen
November, Dezember. Landgraf Wilhelm beschäftigt sich mit Mathematik und Nekromantie. Verhandlungen zwischen Hessen, Württemberg, beiden Sachsen, Kurpfalz und Pfalz-Zweibrücken wegen des in Naumburg abzuhaltenden Konventes. Mitteilung über den Konvent an den König von Böhmen und den Herzog von Preußen. Truppenwerbungen des Fritz v. Thüngen. Straßenräubereien des Georg Schade. Der Landgraf würde einen Vergleich zwischen Sebastian Schertlin und dem Grafen von Öttingen begrüßen
die Herzöge Christoph von Württemberg, Albrecht von Bayern und Pfalzgraf Wolfgang vermitteln. Streit zwischen Kurfürst Friedrich und Pfalzgraf Wolfgang wegen Kurfürst Ott Heinrichs Testamentes
Herzog Christoph und der Landgraf vermitteln. Post zwischen Hessen und Württemberg. Jagdbeute des Herzogs und des Landgrafen. Besuch des Konventes zu Naumburg
der Herzog schlägt vor, auch die erwachsenen Söhne dorthin mitzunehmen. Der Landgraf am Rotlauf erkrankt. Nachrichten des Grafen Philipp (Seit 1562 mit dem Titel: Geboren aus dem Hause Hessen, Graf zu Diez.), Sohnes des Landgrafen, aus Frankreich über den Tod des Königs und die Bestellung des Regimentes. Anwerbung von drei Regimentern in Tirol für den König von Spanien. Zeitungen, von Herzog Christoph übersandt. Siehe Nr. 2453
Repräsentationen
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