Vollständige Signatur

HStAM, 3, 1759

Sachakte


Identifikation


Titel Titel
Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit König Christian III. und dessen Statthalter und heimgelassenen Räten zu Gottorp. Register der Teuerungspreise in Kopenhagen. Beglaubigung für Kurt v. Hanstein. Chiffernschlüssel. (Zuerst angewandt 1536 Juli. Es handelt sich hier nur um Wortsiglen, die neben den Buchstabensiglen von 1528 (vgl. Nr. 1747) eingeführt wurden.)
Laufzeit Laufzeit
Juni - Dezember 1536

Vermerke


Enthält Enthält
1536 Juni. Kapitulation des Markus Meyer in Warberg. Verhandlungen wegen einer Zusammenkunft Christians und Philipps. Beschaffung von Beamten für Dänemark. Schwierigkeiten, die Knechte Meinhards v. Hamm weiter zu besolden. Bitte um eine Geldhilfe der Verbündeten, insbesondere Sachsens. Verhandlungen mit Sachsen. Bereitwilligkeit Philipps zu einem Darlehen. Rüstungen des Grafen von Oldenburg und in Holland. Eine französische Post an Dänemark von den Kaiserlichen abgefangen. Die Ansicht Philipps über das geplante Bündnis zwischen Dänemark und Geldern. Eine Schuldforderung Hans Bers an Christian. Ein hessischer Bote im Belt abgefangen. Werbungen der Königin Maria im Namen des Kaisers und des Pfalzgrafen Friedrich durch Georg Schenk Freiherrn zu Tauttenberg. Unterstützung Friedrichs durch den Deutschen Orden. Bereitwilligkeit Christians, die von Sachsen auf dem Tage zu Hamburg vorgeschlagene Einung anzunehmen. Übersendung einer vorläufigen Verpflichtung (diese selbst Nr. 435) mit der Bitte, schon jetzt die versprochene Hilfe zu leisten. Kurt v. Bemmelberg mit Werbungen um Lübeck beauftragt, die dänische Grenze deshalb gesperrt, um den Abfluß der Knechte zu verhindern. Bereitwilligkeit Sachsens, die erbetene Hilfe zu leisten, wenn Dänemark das Bündnis vollziehe, und auch ohne Bündnis zu einem Darlehen von 7000 fl., wenn Philipp Bürgschaft leiste
Juli. Lieferung der 7000 fl. in Eisenach an Hessen und von dort nach Celle an Dänemark. Rüstungen in Holland zum Entsatze Kopenhagens. Dänische Bündnisverhandlungen mit Geldern, mündlich geführt durch Melchior v. Rantzau, um durch einen Angriff auf die Niederlande die Unterstützung Kopenhagens zu verhindern. Die Insel Amager erobert. Philipp einem Übertritt Hans Bers in geldrische Dienste abgeneigt. Zeitungen aus Italien. Rüstungen um Weißenburg. Gemeinsame kurpfälzisch-hessische Schrift an die Königin Maria. Bitte Christians um ein Darlehen auch von Philipp. Stärke der dänischen Flotte. Hungersnot in Kopenhagen. Vergebliches Hilfegesuch Dänemarks bei gewissen Städten. Fürsprache des Königs für Alban v. Geismar in seinen Irrungen mit Philipp d.Ä. von Waldeck. Dänemark den Vorschlägen Sachsens, seine Truppen dem König Ferdinand zu überlassen, abgeneigt. Bitte um Kundschaft über die Werbungen bei Warnitz und über Frankreich. Der zu Hamburg beratene Entwurf einer Einung an Dänemark zur Ausfertigung geschickt. Antwort Philipps von Braunschweig auf das dänische Hilfegesuch. Zeitungen
August, September. Christian rechtfertigt sich gegenüber pfälzischen Verleumdungen. Kurt v. Hanstein mit einer Werbung an Philipp geschickt. Kopenhagens Fall. Verhandlungen über eine Zusammenkunft mit dem Landgrafen. Bemühungen Heinrichs von Nassau, zwischen den Niederlanden und Geldern Frieden zu stiften. Drohungen im niederländischen Lager und des Grafen Heinrich von Nassau, Philipp anzugreifen. Vier Fähnlein Knechte unter Kurt v. Hanstein von Dänemark dem Landgrafen gegen einen Überfall angeboten. Vorkehrungen gegen die niederländischen Rüstungen mit unbekanntem Zweck. Zusendung von Falken. Verhandlungen Philipps mit Herzog Heinrich von Braunschweig über eine zwischen dem Kaiser und Dänemark anzubahnende Aussöhnung. Christian auf den Fürstentag nach Zerbst eingeladen. Entschuldigungen des Kaisers und des Königs Ferdinand vor der Ausstreuung eines gegen die Protestanten geplanten Angriffs. Christian rechtfertigt die Verhaftung der dänischen Bischöfe, er ist durch einen ausgeschriebenen Reichstag am Besuch des Tages zu Zerbst verhindert. Zusammenkunft des Herzogs Ernst von Braunschweig mit König Christian in Rendsburg. Bitte des Königs um einen Marschall und Küchenschreiber für den bevorstehenden Reichstag. Verhandlungen Christophs v. Veltheim mit Philipp, wie Meinhard v. Hamm in Damm (Appingedam) zu entsetzen sei. Die Zusammenkunft in Zerbst vertagt. Verhandlungen wegen der Einung
Oktober. Beitritt der Herzöge Ernst und Franz von Braunschweig zur Einung. Werbung des lüneburgischen Kanzlers Furster in dänischem Auftrage bei Philipp wegen gütlicher Verhandlungen mit dem Kaiser (vgl. Nr. 434). Zeitungen aus Frankreich und dem kaiserlichen Lager
Dezember. Dänische Zeitung aus den Niederlanden. Irrung zwischen dem Landgrafen und dem Herzog Heinrich von Braunschweig. Ankunft des Dänen Lykke in Hessen mit Nachrichten aus Frankreich. Rat Philipps zu einem Bündnis zwischen Dänemark, Frankreich, England und Schottland. Eine gemeinsame sächsisch-hessische Schrift an Dänemark wegen der Vermittlung gegenüber dem Kaiser. Stundung der dänischen Schuld von 7000 fl.

Repräsentationen

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