1758
Vollständige Signatur
HStAM, 3, 1758
Sachakte
Identifikation
Titel
Titel
Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit König Christian III
Laufzeit
Laufzeit
März - Mai 1536
Vermerke
Enthält
Enthält
1536 März. Schreiben Philipps an den in Kopenhagen eingeschlossenen Herzog Albrecht von Mecklenburg und dessen Gemahlin
April, Mai. Verhandlungen Philipps mit dem Kaiser und Herzog Albrecht von Mecklenburg in der dänischen Frage. König Christian bereit, Württemberg gegen Bayern zu unterstützen und die im Geldrischen unter Meinhard v. Hamm gesammelten und andere Knechte dafür abzulassen. Die in Kopenhagen Eingeschlossenen dem Hamburger Frieden mit Lübeck abgeneigt, ihr ungebührliches Verhalten gegen eine Lübeckische Gesandtschaft. Ersuchen an Philipp, für die Beschleunigung des Verfahrens gegen Wullenweber zu wirken wegen der von den Prädikanten zu seinen Gunsten angezettelten Unruhen. Kapitulation von Malmö. Bitte um einen geschickten Rat, etwa Rinck, für den König von Schweden in dessen Verhandlungen mit Lübeck, ferner um einen Kammermeister und einen Küchenschreiber für Dänemark. Nach Eroberung Kopenhagens ein Reichstag namentlich wegen der Religion in Aussicht genommen. Bitte Christians um vorherige Unterredung, um Zusendung von Räten und um Erscheinen Luthers, Melanchthons oder Bugenhagens auf dem Reichstage. Umtriebe der Holländer, insbesondere bei den Knechten Meinhards v. Hamm
diese für Dänemark angenommen und in die Grafschaft Oldenburg gelegt. Entschuldigung deswegen bei Herzog Heinrich von Braunschweig. Bitte um die Hilfe Sachsens und der anderen Verbündeten gegen die Niederlande. Gerüchte über die zukünftige Verwendung der kaiserlichen Truppen in Italien gegen Dänemark und über Rüstungen in den Niederlanden zum Entsatze Kopenhagens. Der sächsische Rat Bernhard v. Mila an Dänemark geschickt, um Christian zur Überlassung seiner Truppen an den Kaiser gegen Frankreich zu bewegen. Eine kaiserliche Gesandtschaft an Dänemark in Hamburg. Ihre Weigerung, die angeblich zu scharfe Antwort Christians auf ihre Werbung dem Kaiser zu überbringen. Bitte an Philipp, diese Antwort zu übermitteln, wenn sie ihm gut dünke. Abreise des Pfalzgrafen Friedrich in die Niederlande, vermutlich zum Kriege gegen Dänemark. Friedrich selbst dem dänischen Unternehmen abgeneigt und nur von den Kaiserlichen getrieben. Rat Philipps, einen Vertrag einzugehen und bis dahin gerüstet zu bleiben. Einwilligung Christians in gütliche Verhandlung. Die Holländer durch Drohungen Meinhards v. Hamm eingeschüchtert, ein Versuch, Kopenhagen von Rostock aus zu verproviantieren, gescheitert. Verhandlungen Konrads v. Bemmelberg gen. 'der kleine Hesse' mit Dänemark wegen Anwerbung der dänischen Truppen für den Kaiser. Übersendung dänischer Akten an Dr. Walter (vgl. Nr. 439). Bevorstehender Ausbruch des Krieges zwischen Frankreich und dem Kaiser. Unterredung Philipps mit Herzog Heinrich von Braunschweig wegen Dänemark
Repräsentationen
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