681
Vollständige Signatur
HStAM, 3, 681
Sachakte
Identifikation
Titel
Titel
Akten des Landgrafen Philipp (Die Mehrzahl der Schreiben in Wien): Instruktion mit Nebeninstruktion für seine Gesandten beim Schmalkaldischen Bundestage in Frankfurt (Alexander v.d. Tann, Dr. Günterode, Lic. Johann Keudel und Sebastian Aitinger) und Briefwechsel mit ihnen
Laufzeit
Laufzeit
September, Oktober 1543
Vermerke
Enthält
Enthält
1543 September. Instruktionspunkte: Türkenhilfe (Botschaft an den Kaiser zu senden), die angeregte Restitution des Herzogs Heinrich von Braunschweig (ebenfalls Botschaft an den Kaiser), Visitation und Reformation des Reichskammergerichts (Bedenken soll nachgesandt werden), Verhalten in der allgemeinen politischen Lage (Gegenmaßregeln gegen Herzog Heinrichs Praktiken), Aufnahme Friedrichs Freiherrn von Schwarzenberg in den Bund
Kursächsisch-hessische Vorschläge betr. die Vergardungen von Knechten im Lande Braunschweig und im Stifte Bremen. Die eingetroffenen Gesandtschaften. Ausschuß zur Vorberatung betr. die Beschickung des Visitationstages in Speyer. Bestellung der Visitatoren. Bedenken Jakob Sturms über die Beschickung des Reichstages. Sendung nach Mainz: Prozeß gegen die Person des Kanzlers Dr. Jakob Jonas als Visitator. Nachricht von der Einnahme Stuhlweißenburgs durch die Türken. Erlegung der Türkenhilfe durch Augsburg und Ulm und die daraus für den Bund zu ziehenden Folgerungen. Wunsch des Landgrafen, von der Beschickung des Visitationstages verschont zu bleiben. Die Ausschußberatungen. Gleichzeitige Beratungen der übrigen Bundesräte wegen der Türkenhilfe, Beschluß, diese nicht auf Grund des Nürnberger Reichstagsabschiedes, sondern aus freiem Willen zu gewähren, und die alten Anschläge noch einmal zu Grunde zu legen. Widerspruch Hessens. Ablehnung des hessischen Antrags, dem Kaiser durch eine Gesandtschaft, nicht brieflich, Mitteilung zu machen (Wildpret für die Hochzeit des Dr. Hieronymus zum Lamm). Johann Keudels Verhandlungen mit Granvella über die Komturei zu Hessen, Verbot des Anschlagens der kaiserlichen Briefe in Marburg, Rat der Stände in dieser als Religionssache anzusehenden Angelegenheit erbeten. Siehe auch Nr. 1433 (Beantwortung des kaiserlichen Monitoriums)
Oktober. Schreiben an den Kaiser in Sachen der Restitution des Herzogs Heinrich von Braunschweig. Türkenhilfe. Dr. Günterode als Mitbeistand zum Speyrer Visitationstage. Der dritte Doppelmonat (Hierbei ein Schreiben der Bundesgesandtschaften an den Landgrafen (3. Oktober) betr. mündliche Werbung der zurückreisenden Gesandten Kursachsens, Tecklenburgs und der sächsischen Städte bei dem Landgrafen in der eßlingischen Angelegenheit)
Repräsentationen
| Typ | Bezeichnung | Zugang | Information | Aktion |
|---|---|---|---|---|
| Original | Akte | Detailseite anzeigen | ||
| Mikrofiche | Akte | Detailseite anzeigen | ||
| Nutzungsdigitalisat | JPG |
|
Detailseite anzeigen |
Digitalisate öffnen