Vollständige Signatur

ISG FFM, W2-7

Bestand


Identifikation (kurz)


Titel Titel
Börsenverein des Deutschen Buchhandels
Laufzeit Laufzeit
1945 - 2010

Siehe


Korrespondierende Archivalien Korrespondierende Archivalien
W1-27; W1-55; W2-8, W2-9, W2-10

Bestandsdaten


Bestandsgeschichte Bestandsgeschichte
Der Bestand enthält Akten der Zentralregistratur des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, der seit 1953 im Großen Hirschgraben 17-19 seinen Sitz hatte (für die Zeit davor befand sich ein provisorischer Sitz in der Hamburger Allee). Aufgrund einer verbandsinternen Umstrukturierung wurde ab 2004 die Zentralregistratur nach 1945 in mehreren Akzessionen an das Institut für Stadtgeschichte als Depositum abgegeben. Die Bibliothek und das Historische Archiv des Börsenvereins dagegen gingen an die Deutsche Nationalbibliothek über. Zwei kleinere Zugänge stammen aus anderen Provenienzen und sind nicht Bestandteil des Depositums. So gelangten einige Unterlagen der Leipziger Geschäftsstelle des Börsenvereins über das Sächsische Staatsarchiv in Leipzig an das ISG. Ein kleinerer Zugang Akten der Buchhändlerschule in Seckbach befand sich als Irrläufer in der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) und wurde 2006 dem ISG geschenkt.
Zwei Abgaben, die Akten des Friedenspreisarchivs enthalten, wurden vom Berliner Büro des Börsenvereins übergeben. Dieser Teilbestand wurde aus organisatorischen Gründen mit einer anderen Signatur (W2-10) verzeichnet. Zwei weitere Teilbestände wurden ebenfalls aus organisatorischen Gründen mit anderen Signaturen verzeichnet, und zwar die Materialsammlung Ernst Umlauff unter W2-8 und die Materialsammlung Friedrich Georgi unter W2-9.

1.Zugang: III/2004-57 v. 22.11. und 06.12.2004 (Nr. 2391);
2. Zugang: III/2005-41;
3. Zugang: III/2006-39 (Nr. 2625-2628);
4. Zugang: III/2007-44 (Nr. 2629-2980);
5. Zugang: III/2009-35;
6. Zugang: III/2009-58;
7. Zugang: III/2009-69;
8. Zugang: III/2011-17 (Nr. 644-751 und Nr. 759-785);
9. Zugang: III/2011-20 (Nr. 800-812);
10. Zugang: III/2011-62 (Nr. 3885-4239);
11. Zugang: III/2013-72;
12. Zugang: III/2014-20;
13. Zugang: III/2014-21 (Nr. 5031 - 5266);
14. Zugang: III/2014-22 (Nr. 5267 – 5493);
15. Zugang: III/2014-24 (Nr. 5494 – 5731);
16. Zugang: III/2014-26 (Nr. 5732 – 6128);
17. Zugang: III/2014-27 (Nr. 6129 - 6151);
18. Zugang: III/2015-33;
19. Zugang: III/2017-71;
20. Zugang: III/2019-9 (Nr. 6832-6834)
21. Zugang: III/2021-59;
22. Zugang: III/2020-25 und III/2020-119 (Nr. 6840-6842)
23. Zugang: III/2023-104 (Nr. 7133);
24. Zugang: III/2023-68 (Nr. 7134);
25. Zugang: III/2024-70 (Nr. 7137)
26. Zugang: III/2024-107 (Nr. 7138)
(Stand 2025)
Geschichte des Bestandsbildners Geschichte des Bestandsbildners
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ist der Interessenverband von Verlagen, Buchhandlungen und Firmen des Zwischenbuchhandels in Deutschland. Er wurde 1825 in Leipzig gegründet und gilt als der älteste deutsche Wirtschaftsverband. Sein Name geht auf die seit 1792 bestehende Leipziger Bücherbörse zurück. Der Börsenverein vertritt die Standes- und Berufsinteressen seiner Mitglieder gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Der Börsenverein hat zahlreiche grundlegende Gesetze, z. B. das Urheber- und Verlagsrecht sowie die für den Buchhandel geltende Preisbindung initiiert und durchgesetzt. 1961 wurde das Steuerprivileg des reduzierten Mehrwertsteuersatzes für Verlagserzeugnisse erreicht. Auf dem Gebiet des Strafrechts setzt sich der Verband für eine liberale Gesetzgebung und gegen staatliche Eingriffe in die Literaturfreiheit sowie für eine effektive Verfolgung des Herstellens und Verbreitens von Raubdrucken ein. Alljährlich wird von der Tochtergesellschaft Buchmesse GmbH (früher: Ausstellungs- und Messe GmbH des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels) die Frankfurter Buchmesse veranstaltet. Im kulturpolitischen Bereich tritt der Börsenverein vor allem durch die jährliche Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels in Erscheinung. Tochtergesellschaften (Buchhändler-Abrechnungs-Gesellschaft, Rechenzentrum Buchhandel, Buchhändler-Vereinigung) erleichtern den Mitgliedern die Abwicklung ihrer Geschäfte. Nach dem Zweiten Weltkrieg war es zur Trennung des Börsenvereins in den 1948 in Frankfurt gegründeten Börsenverein Deutscher Verleger- und Buchhändler-Verbände (seit 1955: Börsenverein des Deutschen Buchhandels) und den Börsenverein der Deutschen Buchhändler zu Leipzig gekommen. Beide Verbände wurden am 01.01.1991 wiedervereinigt.
Enthält Enthält
Der Bestand besteht aus Akten und Drucksachen (auch Plakate), einzelne AV-Medien

Inhalte: Vereinsregistratur mit u. a. Protokolle der Haupt- und Abgeordnetenversammlungen, Korrespondenzen der fachinternen Ausschüsse, insbesondere Zwischenbuchhandel, Sortimenter und Verlage, Landesverbände. Berufsständische Interessenvertretung nach außen findet sich in Korrespondenzen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene sowie mit fachverwandten und auch internationalen Vereinigungen. Daneben ist auch Material zu den Tochtergesellschaften Ausstellungs- und Messe GmbH für die Organisation der Buchmesse, der Buchhändler-Vereinigung GmbH mit Herausgabe des Börsenblatts für den Deutschen Buchhandel, des Verzeichnisses lieferbarer Bücher und des Adressbuchs für den Deutschen Buchhandel und der Buchhändler-Abrechnungsgesellschaft vorhanden. Weitere Themenstichpunkte: Urheberrecht, Preisbindung, Buchmarktforschung, Marktbeobachtung des ausländischen Buchmarktes, Leseförderung, Buchhändlerberufsbildung, Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, Gründung der Deutschen Bibliothek und Stiftung Buchkunst.
Literatur Literatur
1. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels 1825-2000. Ein geschichtlicher Aufriss. Hg. im Auftrag der Historischen Kommission von Stephan Füssel, Georg Jäger und Hermann Staub in Verbindung mit Monika Estermann. Frankfurt 2000.

2. Goldhammer, Sylvia: Das Archiv des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, in: Newsletter 10, 2008. Institut für Stadtgeschichte Frankfurt. Link: http://www.stadtgeschichte-ffm.de/aktuelles/newsletter_archiv/newsletter_10/newsletter_10_6.html.
Findmittel Findmittel
Archivdatenbank, provisorische Übersicht

Weitere Angaben (Bestand)


Umfang Umfang
ca. 170 Regalmeter (Stand 2020)
Benutzung Benutzung
Depositum. Benutzungsordnung des ISG.
Lagerort: BO
Deskriptoren Deskriptoren
Sachbegriffe: Buch; Geschichte; Buchhandel; Verlagswesen; Urheberrecht; Preisbindung; Friedenspreis des Deutschen Buchhandels; Buchmesse; Verein; Buchhändler; Leseförderung; Buchmarkt;
Körperschaften: Börsenverein des Deutschen Buchhandels; Ausstellungs- und Messe GmbH des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels;Buchhändler-Abrechnungs-Gesellschaft; Buchhändler-Vereinigung; Börsenverein Deutscher Verleger- und Buchhändler-Verbände; Börsenverein der Deutschen Buchhändler zu Leipzig; Stiftung Buchkunst; Deutsche Bibliothek; Buchhändlerschule; Börsenblatt des Deutschen Buchhandels; Verzeichnis lieferbarer Bücher; Adressbuch für den Deutschen Buchhandel;
Orte: Deutschland; Leipzig; Frankfurt

Informationen / Notizen


Zusatzinformationen Zusatzinformationen
Zitationsrichtlinie: Bei Veröffentlichungen muss eine auf den Hinterleger hinweisende Quellenangabe (hier: Börsenverein des Deutschen Buchhandels e. V.) gemacht werden.
z.B.
ISG FFM Best. W2-7 (Börsenverein des Deutschen Buchhandels e. V.) Nr. 1