HStAD Bestand O 61 Vack

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel 

Materialsammlung Vack

Laufzeit 

1969-2002

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte 

Die Materialsammlung des Ehepaares Hanne und Klaus Vack aus Obersensbach wurde dem Hessischen Staatsarchiv Darmstadt im April (AZB 37/2013) und Oktober 2013 (AZB 108/2013) übereignet.

Geschichte des Bestandsbildners 

Klaus Vack (* 1935) unterstützte in den 1950er und frühen 1960er Jahren von der Bundesrepublik Deutschland aus den Unabhängigkeitskampf der Front de Libération Nationale (FLN) in Algerien gegen die Kolonialmacht Frankreich. Als Sekretär des Verbandes der Kriegsdienstverweigerer (VK) und Pazifist trug er von 1961 an erheblich zum Erfolg der (west-)deutschen Ostermarschbewegung, der späteren Kampagne für Demokratie und Abrüstung, bei. Zusammen u. a. mit Konrad Tempel und Andreas Buro war er hier einer der Organisatoren der ersten Stunde. 1969 begründete er ebenfalls mit Buro und anderen in Offenbach am Main das „Sozialistische Büro“, ein Informations- und Organisationszentrum für Gruppierungen linker und undogmatischer Sozialisten, das die monatlich erscheinende Zeitschrift "links" herausgab. Zusammen mit Aktiven des Sozialistischen Büros (wie zum Beispiel Wolf-Dieter Narr) gründete er 1980 das Komitee für Grundrechte und Demokratie.
Zusammen mit seiner Frau Hanne Vack wurde er 1996 mit dem Fritz-Bauer-Preis ausgezeichnet.

Enthält 

Materialsammlung von Hanne und Klaus Vack zum 'Odenwälder Friedensforum', 'Kriegsfefahr nicht tatenlos zusehen', 'Komitee für Grundrechte und Demokratie e. V., Sensbachtal', 'Sozialistisches Büro und Verlag 2000, Offenbach am Main': Flugblätter, Schriftverkehr, Aktionen, Broschüren, Sitzungsprotokolle etc., Korrespondenzserie B-Z, Presseberichte, dazu Plakate zu Aktionen der Friedensbewegung (entnommen zur Plakatsammlung R 2), Literatur und Sticker

Findmittel 

am Bestand benutzbar

unverzeichnet

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang 

9,25 m

Referent 

Eva Haberkorn