HStAM Bestand 275 Windecken

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Beschreibung

Serie

Bezeichnung

Amtsgerichte (bis 1968)

Identifikation (kurz)

Titel

Amtsgericht Windecken

Laufzeit

17. Jh.-ca. 1900

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Zum 1.10.1944 wurden die Kreise Gelnhausen, Hanau und Schlüchtern dem Regierungsbezirk Wiesbaden unterstellt, wobei Hanau an den Oberlandesgerichtsbezirk Frankfurt fiel. Die Folge davon ist, dass die Überlieferung des Amtsgerichts nur bis zum Jahre 1944 reicht, für das spätere Schriftgut ist das Hauptstaatsarchiv Wiesbaden zuständig.

Geschichte des Bestandsbildners

Das Justizamt Windecken wurde zum 1. April 1823 eingerichtet (kurh. GS 1823, S. 6). Sein Bezirk wurde aus dem soeben errichteten Bezirk des Landgerichts Hanau ausgegliedert.
In Personalunion wurde das Assistenzamt Dorheim vom Justizamt Windecken zuerst mit 14-tägigen Gerichtstagen, ab dem 15. Januar 1832 durch einen Amtsassistenen mitverwaltet, bis wiederum am 17. Oktober 1845 dessen Amtssitz von Dorheim nach Nauheim verlegt wurde.
Ab dem 15. Juni 1943 wurde der Gerichtsbetrieb kriegsbedingt eingestellt und der Bezirk dem Amtsgericht Hanau zuerst vorläufig als Zweigstelle unterstellt, ab Herbst 1945 mit Wiederaufnahme der Rechtspflege, wurde dieser Zustand permanent. Erst zum 1. Januar 1971 wurde die Zweigstelle aufgehoben (JMBl. 1970, S. 831).

Gerichtsbezirk:
Butterstadt (ab 1900), Eichen, Erbstadt, Kilianstädten (seit 1866?), Marköbel, Niederdorfelden, Oberdorfelden (ab 1866?), Ostheim, Roßdorf (ab 1866?), Windecken
sowie der Beiersröder Hof bei Marköbel

Enthält

Justizverwaltungsakten, Strafsachen, Vormundschaften. Der Inhalt der größtenteils unverzeichneten Teile des Bestandes ist nicht bekannt.

Findmittel

Ablieferungslisten, größtenteils unverzeichnet

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

4,25 MM

Referent

Herr Dr. Petter, Frau Laube

Informationen / Notizen

Zusatzinformationen

Letzte Aktualisierung: 04.12.2017