HStAD Bestand J 22 Bad Nauheim

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Beschreibung

Serie

Bezeichnung

Postämter

Identifikation (kurz)

Titel

Postamt Bad Nauheim

Laufzeit

1874 - 1942

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Die Akten des Postamtes Bad Nauheim wurden im Jahr 1980 vom Postamt Friedberg an das Hessische Staatsarchiv Darmstadt abgeliefert. Der Bestand J 22 Bad Nauheim umfasst 0,3 lfd m Akten, überwiegend zu Personalangelegenheiten und zum Dienstbetrieb des Postamtes und deckt den Zeitraum 1874 bis 1942 ab, wobei der Schwerpunkt der Überlieferung auf den 1920er bis 1940er Jahren liegt. Im Jahre 1986 wurde die Restüberlieferung von Diplom-Archivarin Eva Haberkorn in Karteiform verzeichnet. Die Kartei wurde 1999 klassifiziert und in die Ledoc-Datenbank eingegeben.

Geschichte des Bestandsbildners

Laut dem Postlehensvertrag vom 31. März 1818 waren das nutzbare Eigentum und die Verwaltung sämtlicher Posten im Großherzogtum Hessen auf den Erblandpostmeister von Hessen-Darmstadt, Fürst Maximilian v. Thurn und Taxis als Thronlehen mit Sitz der Generaldirektion in Regensburg übertragen worden. Seit 1844 stand den Postanstalten in Mainz, Gießen, Worms, Offenbach und Bingen die Bezeichnung „Postamt“ zu. Das Oberpostamt Darmstsdt behielt seine amtliche Benennung bei und alle anderen Postanstalten wurden in „Postexpeditionen“ bzw. bei Unterhaltung eines Poststalls in „Posthalterei“ umbenannt. Seit 1853 richtete Bayern in Starkenburg und Rheinhessen, einige Jahre später auch in Oberhessen Telegraphenanstalten ein. Nach dem Friedensvertrag vom 3. September 1866 ging die gesamte Verwaltung des Postwesens im Großherzogtum an die Königlich Preußische Oberpostdirektion in Frankfurt über (s. auch Behördengeschichte von J 21 Oberpostdirektion Darmstadt).

Enthält

Überwiegend Personalangelegenheiten.

Findmittel

(1) Online-Datenbank (HADIS)

(2) DV-Findbuch (mit behördengeschichtlichem Vorwort) in Klemmordner, von Eva Haberkorn (1999)

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

0,25 m

Referent

Eva Rödel / Andrea Heck

Bearbeiter

Komplett erschlossen