HStAM Bestand Urk. 50

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Oberhessische Gerichtsurkunden [ehemals: Urkunden A VII]

Laufzeit

1316-1800

Siehe

Korrespondierende Archivalien

Urk. 1 [alt: Urk. SA]; Urk. 13 [alt: Urk. A I t]; Best. 111; Best. 113 d, Oberhessen; Best. 257; Best. 264; Best. 265; Best. 266; Best. 268; Best. 269; Best. 270; Best. 275

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Die Urkunden gelangten über die landgräfliche Kanzlei und das Kasseler Regierungsarchiv ins Staatsarchiv Kassel und von dort ins Staatsarchiv Marburg, wo sie nach Ausstellungsdatum chronologisch aufgestellt wurden.
In den Jahren 2007-2016 wurden die einzelnen Überlieferungen vereinzelt und umverpackt, die Siegel wurden mit Siegeltaschen versehen und die Signaturen wurden auf Numerus Currens umgestellt.

Geschichte des Bestandsbildners

Oberhessen beschreibt eine Landschaft im mittleren Hessen. Der Begriff hat seinen Ursprung im Mittelalter und bezeichnet das Teilgebiet des Oberfürstentums Hessen, das durch die Grafschaft Ziegenhain bis 1450 vom Niderfürstentum Hessen um Kassel getrennt war. Es wurde auch Land an der Lahn genannt und umfasste das Gebiet um Marburg, Gießen, Grünberg und Alsfeld.

Enthält

Die Gerichtsurkunden sind alphabetisch nach den Familiennamen der Beklagten sortiert, innerhalb der Familiennamen erfolgt dann eine Ordung nach dem Datum der Urkunde. Inhaltlich geht es um Rechtsangelegenheiten, wie Schuldforderungen oder Güterstreitigkeiten.

Literatur

U. Weiss, Die Gerichtsverfassung in Oberhessen bis zum Ende des 16. Jahrhunderts, Marburg 1978.

Findmittel

Arcinsys-Datenbank

2 Verzeichnisse:
1. Repertorium Oberhessische Gerichtsurkunden, angelegt 1911-1912, handschriftlich, 1 Band (Signatur: R 1753).
2. Zettelregister Oberhessische Gerichtsurkunden, angelegt vor 1925, handschriftlich, 4 Kästen (Signatur: R 1754-1757).

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

2361 Urkunden

Filmkopien

Die Urkunden sind als Mikrofiches verfügbar.

Benutzung

Die Urkunden werden im Original vorgelegt.