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StadtA DA Fonds 12/18

Description

Identification (short)

Title

Ältere Melderegistratur

Life span

1810-1934

Fonds data

Essay

Die polizeilichen Meldebögen waren die Grundlage der für die Haupt- und Residenzstadt Darmstadt erstellten Adressbücher. Sie umfassen rund 800 Archivkartons.

Custodial history

Die ersten Bögen der polizeilichen Melderegistratur wurden 1810 angelegt und bis 1935 kontinuierlich erweitert und ergänzt. Die ältesten darin aufgeführten Personen wurden Mitte des 18. Jahrhunderts geboren.
Der Bestand besteht aus mehreren bereits in der Polizeiverwaltung zusammengelegten Karteien mit unterschiedlichen Laufzeiten. Dazu gehören neben den Meldekarten auch Anmeldungen für die Einwohnerliste der Haupt- und Residenzstadt Darmstadt, die in den Bestand integriert wurden.
Ab dem Buchstaben St bestehen kriegsbedingte Verluste. Die Meldekarten von Personen mit Nachnamen ab dem Buchstaben U sind vollständig verloren.

History of creator

Bis 1934 oblag dem Polizeiamt der Stadt Darmstadt die Erhebung der Meldedaten Darmstädter Bürgerinnen und Bürger. Mit der Verordnung über das Reichsmeldewesen vom 06. Januar 1938 wurde für diese Erfassungsaufgaben die staatliche Polizei zuständig. Damit endet auch die im Stadtarchiv vorliegende Melderegistratur. Die von dieser Behörde bis 1945 erstellten Meldeunterlagen wurden 1944 bei der Bombardierung der Stadt zerstört. Vereinzelt finden sich jedoch Meldekarten aus dieser Zeit im Nachfolgebestand StadtA DA 304 Jüngere Melderegistratur.

Further information (fonds)

Access

Der Bestand liegt zusätzlich zur Papierform auch auf Microfilm vor und wird aus Gründen des Bestandserhalts so im Lesesaal ausgegeben.
Für Recherchen zu ehemals in Darmstadt wohnhaften Frauen benötigen wir meist den Namen des Vaters oder ggf. des Ehemanns. Für Frauen wurde für gewöhnlich kein eigener Bogen angelegt.