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ISG FFM Bestand B.05

Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Eichamt

Laufzeit

1912 - 1991

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Bei dem Bestand handelt es sich um ein Depositum des Hessischen Hauptstaatsarchivs Wiesbaden. Er umfasst neben Unterlagen der inneren Verwaltung vor allem Akten zur Eichung von Waagen, Gewichten und Kubiziergeräten. Aufgrund der Laufzeit dient der Bestand unter anderem als Ersatzüberlieferung für die Dokumentation Frankfurter Firmen vor 1945.

Bislang erfolgten zwei Abgaben:
Akz. Eichamt: III/2001-4;
Akz. Eichamt: III/2002-4

Geschichte des Bestandsbildners

Der Gründung des Norddeutschen Bundes 1867 folgte die endgültige Umstellung auf das metrische System und am 17. August 1868 eine verbindliche Maß- und Gewichtsordnung, die von den bereits bestehenden Eichbehörden umzusetzen war. In Frankfurt blieb das Eichwesen zunächst als Dienststelle des Rechneiamtes in städtischer Verwaltung unter der Fachaufsicht der Königlichen Eichungsinspektion in Kassel. Im Jahre 1882 wurde es dem Geschäftsbereich des städtischen Polizei- und Verkehrsamtes zugeschlagen. Nach 1871 war das Eichamt zunächst im Johanniterhof untergebracht, bis es 1902 in die Battonnstraße umzog. Zehn Jahre später übernahm der preußische Staat im Zuge einer neuen Maß- und Gewichtsordnung und gegen den Widerstand der Stadt Frankfurt das Eichamt. Der Eichamtsbezirk umfasste die Stadt Frankfurt, den Main-Taunus-Kreis, den Obertaunuskreis, die Kreise Usingen und Limburg und den Oberlahnkreis.

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

266 Verzeichnungseinheiten (Stand 2019)

Benutzung

Lagerort: BO