II 4/1-173
Identifier
StadtA MR, Marburg 1 A, II 4/1-173
Item series
Identification (short)
Title
Title
Rechnungen über Bede, Geschoss und Feuerschilling
Life span
Life span
1439-1566
Information / Notes
Additional information
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Die städtischen Steuern wurden im Sommer (meist im Juni) als Sommerbede und im Winter (meist im November) als Winterbede, Geschoss oder Feuerschilling erhoben. Einnehmer der Sommerbede waren zwei Schöffen, ein Vierer sowie anfangs ein Ratsmann. Die Winterbede wurde von den beiden Bürgermeistern, zwei Schöffen und einem Vierer erhoben. Ab 1525 wird die Rechnung von den beiden Stadtkämmerern geführt. Die Erhebung selbst geschieht quartierweise. Ab 1515 werden neben den Quartieren der Gemeinde die Zünfte gesondert aufgeführt. Die Rechnungsführung erfolgt seit 1516 getrennt für Geschoss und Feuerschilling. Vom November 1524 an sind die Rechnungen wieder vereinigt, da beide Steuern künftig vierteljährlich gemeinsam erhoben werden sollen. Bereits im ersten Jahr der Neuregelung wird aber aus der geplanten vierteljährlichen eine halbjährliche Rechnungsführung und seit 1525 werden Geschoss und Feuerschilling je zur Hälft im Winter und zur anderen Hälfte im Sommer erhoben.