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Identifier
AdJb, A 228, ...
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Title
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Pfannenstiel, Ekkehart
Life span
Life span
1922-1983
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Ekkehart Pfannenstiel (1896-1986) war ein Musikpädagoge und Komponist. Aus einem musikalischen Elternhaus stammend, studierte er Musik und Musikwissenschaft, schloss 1922 eine Kapellmeisterprüfung in Frankfurt/Main und eine staatl. Musiklehrerprüfung in Berlin ab. 1922-25 war er am evang. Pädagogium in Bad Godesberg tätig, in dieser Zeit erhielt er neue Impulse durch Fritz Jöde. 1925-27 wechselte er (durch Kontakt zu Hilmar Höckner) an das Landerziehungsheim Buchenau. Gleichzeitig begann er, an Jödes Zeitschrift "Die Musikantengilde" mitzuarbeiten. 1927 ging er zu Jöde nach Berlin, hier arbeitete er als Lehrer und Chorleiter an den Volksmusikschulen (Charlottenburg und Neukölln) und war als Dozent in der Lehrerfortbildung tätig. 1930-45 konzentrierte sich Pfannenstiel auf die Lehrerbildung und unterrichtete an den Lehrerakademien in Cottbus, Lauenburg, Frankfurt/O., Saarbrücken und Sonthofen, 1931 wurde er zum Professor ernannt. Parallel erteilte er weiterhin Musikunterricht in Schulen und anderen Institutionen. In Sonthofen war Pfannenstiel auch leitend als Musikerzieher der Adolf-Hitler-Schulen tätig. Nach 1945 blieb Pfannenstiel zunächst ohne Beschäftigung, er hielt sich mit Tätigkeiten als Kirchenmusiker und Volkshochschuldozent in Sonthofen und Umgebung über Wasser. 1949 wurde Pfannenstiel Studienrat in Oldenburg, bis er 1955 frühzeitig pensioniert wurde. Er verfasste weiterhin Programmtexte für die Oldenburger Sinfoniekonzerte und komponierte eigene Werke. Ab 1966 arbeitete Ekkehart Pfannenstiel intensiv im AdJMb mit. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Archivs und war bis 1970 im Vorstand. Sein besonderes Engagement galt der Anlage der Personen- und Sachakten.