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AdJb, A 228, ...
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Title
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Höckner, Hilmar
Life span
Life span
1920-1980
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Hilmar Höckner (1891-1968) war Musikpädagoge und Musiker. Nach einer Kindheit mit intensiver familiärer Hausmusik studierte er 1911-1915 in Leipzig, u.a. Musikwissenschaft bei Hugo Riemann und Arnold Schering. In den letzten drei Kriegsjahren leistete er Heeresdienst. 1917 heiratete er die vier Jahre jüngere Pianistin Marta Schoder. 1919 wurde er Musiklehrer an der reformpädagogischen Dürerschule in Hochwaldhausen (Vogelsberg). In dieser Zeit wurde er vom musiktheoretischen Werk August Halms stark geprägt. Höckner wurde außerdem Mitarbeiter der Zeitschrift "Laute" (später "Musikantengilde") und blieb lebenslang mit Jöde in Verbindung. 1920, nach Schließung der Schule, setzte er sein musikwissenschaftliches Studium bei Willibald Gurlitt in Freiburg fort und wurde Dozent für Musikgeschichte und Musiktheorie am Freiburger Konservatorium. 1923 wurde er Hauptmusiklehrer am Landerziehungsheim Schloss Bieberstein (Oberstufe der Hermann Lietz-Schule). Ein Schwerpunkt seiner Arbeit lag hier auf dem Aufbau eines Schulorchesters. Auf der Hochschulwoche der Musikantengilde im Herbst 1926 in Brieselang (als Dozent) begegnete er Paul Hindemith und veranlasste ihn zu Kompositionen für Laienorchester. 1927 veröffentlichte Höckner das Buch "Die Musik in der deutschen Jugendbewegung". Er verfasste auch einige Arrangements versch. Musikwerke für den Gebrauch. 1927 wurde er außerdem musikpädagogischer Leiter der Deutschen Landerziehungsheime, übergreifend für die verschiedenen Standorte der Lietz-Schule. In der NS-Zeit wurde Höckner musikalischer Fachberater der Kreisstelle der NS-Gemeinschaft "Kraft durch Freude" und Bezirksleiter des Reichsverbands für Volksmusik in der Reichsmusikkammer. Nach dem Krieg zog er nach Fulda und war 1946-1961 als Dozent in der Lehrerbildung tätig (in Weilburg, Jugenheim und Fulda), arbeitete an der Musikschule und an der Volkshochschule. 1961 zog er sich auf Schloss Ortenburg zurück und arbeitete an publizistischen Projekten.