H.20.01
Complete identifier
ISG FFM, H.20.01
Fonds
Identification (short)
Title
Title
Epitaphienbücher
Life span
Life span
1238 - 1928
See
Corresponding archival items
Corresponding archival items
S1-1007 (Bellersheim: Freiherren von, Familienarchiv), Altsignatur Nr. 6
S1-1004-07 (Holzhausenarchiv: Zum Jungen Bücher), Nr. 5 (Altsignatur K. 163)
Holzhausenarchiv, Altsignatur K. 74
S1-136 (Lersner, Familie von, Nachlass)
H.20.02 (Wappenbücher)
Fonds data
Custodial history
Custodial history
Der Pertinenzbestand wurde in der heute vorliegenden Form 1986 durch Bund gebildet. Die Bestandsgeschichte ist verwickelt, die Bestandsbildung schwankte mehrfach zwischen Provenienz- und Pertinenzprinzip.
Die ursprünglich vom Almosenkasten geführten Epitaphienbücher waren bereits vorarchivisch separiert worden und gelangten über das Rechneiamt vor 1887 in eine (archivische?) "Städtische Sammlung". Zwischen 1896 und 1909 ordnete Jung sie im Stadtarchiv ihrer Provenienz entsprechend wieder den Büchern des Almosenkastens zu (H.14.06).
Zwischen 1930 und 1938 erhielt das Stadtarchiv vom Hochbauamt und vom Bestattungsamt weitere Friedhofsakten und Epitaphienbücher. Diese wurden mit den Stücken aus dem Almosenkasten zu einem Pertinenzbestand "Epitaphienbücher" vereinigt. Eine Ordnung und Verzeichnung erfolgte noch nicht. Zudem wurde bei der Bestandsbildung nicht konsequent vorgegangen, denn andere Epitaphienbücher verblieben in ihren Beständen. Ein Teil davon verbrannte 1944, ein anderer Teil entging im "Kirchenbücherzimmer" des Braubachkellers der Zerstörung. In der Nachkriegszeit wurden häufig benötigte Stücke im Braubachkeller konzentriert; nun gelangten auch weitere Epitaphienbücher aus anderen Beständen sowie Wappenbücher dorthin.
1982 führte Konrad Bund eine Generalrevision durch und revidierte die Bestände "Epitaphienbücher" (heute H.20.01) und "Wappenbücher" (heute H.20.02). Er versuchte, die Stücke mit eindeutigen Provenienzen ihren ursprünglichen Beständen zuzuordnen. Dies betraf die Bestände "Archiv der Freiherren von Bellersheim" (S1-1007), "Friedhofsamt" (fehlt, Ersatzdokumentation), "Glauburgmanuskripte" (fehlt, Ersatzdokumentation), "Holzhausenarchiv" (S1-1004-07) und "Lersnermanuskripte" (S1-1005).
Die Stücke aus Beständen, die im Krieg zerstört worden waren, die vom Almosenkasten angelegten Epitaphienbücher (heute Nr. 1-7) sowie solche aus Sammlungsbeständen wie den "Chroniken" (heute Nr. 9) beließ Bund dagegen bei den "Epitaphienbüchern".
So blieben nach der Revision 1986 im Pertinenzbestand "Epitaphienbücher" (H.20.01) 17 VZE und im Pertinenzbestand "Wappenbücher" (H.20.02) 3 VZE übrig. Diese verzeichnete Bund 1986 zusammen mit ähnlichen Stücken aus den "Lersnerarchivalien" und anderen Beständen in einem übergreifenden Findmittel (Rep. 545: Konrad Bund, Findbuch der Epitaphienbücher und der Wappenbücher, 1987).
Die Angaben aus Rep. 545 (Findbuch von Bund, 1987, s. Literatur) zu H.20.01 wurden 2024 in die Datenbank eingegeben (retrokonvertiert). Hierbei wurden die Angaben zur Provenienz der jeweiligen Stücke mit aufgenommen.
Zu den Epitaphienbüchern, die heute in anderen Beständen liegen, sowie solchen, die nicht erhalten sind, ist Rep. 545 weiterhin hilfreich.
Die ursprünglich vom Almosenkasten geführten Epitaphienbücher waren bereits vorarchivisch separiert worden und gelangten über das Rechneiamt vor 1887 in eine (archivische?) "Städtische Sammlung". Zwischen 1896 und 1909 ordnete Jung sie im Stadtarchiv ihrer Provenienz entsprechend wieder den Büchern des Almosenkastens zu (H.14.06).
Zwischen 1930 und 1938 erhielt das Stadtarchiv vom Hochbauamt und vom Bestattungsamt weitere Friedhofsakten und Epitaphienbücher. Diese wurden mit den Stücken aus dem Almosenkasten zu einem Pertinenzbestand "Epitaphienbücher" vereinigt. Eine Ordnung und Verzeichnung erfolgte noch nicht. Zudem wurde bei der Bestandsbildung nicht konsequent vorgegangen, denn andere Epitaphienbücher verblieben in ihren Beständen. Ein Teil davon verbrannte 1944, ein anderer Teil entging im "Kirchenbücherzimmer" des Braubachkellers der Zerstörung. In der Nachkriegszeit wurden häufig benötigte Stücke im Braubachkeller konzentriert; nun gelangten auch weitere Epitaphienbücher aus anderen Beständen sowie Wappenbücher dorthin.
1982 führte Konrad Bund eine Generalrevision durch und revidierte die Bestände "Epitaphienbücher" (heute H.20.01) und "Wappenbücher" (heute H.20.02). Er versuchte, die Stücke mit eindeutigen Provenienzen ihren ursprünglichen Beständen zuzuordnen. Dies betraf die Bestände "Archiv der Freiherren von Bellersheim" (S1-1007), "Friedhofsamt" (fehlt, Ersatzdokumentation), "Glauburgmanuskripte" (fehlt, Ersatzdokumentation), "Holzhausenarchiv" (S1-1004-07) und "Lersnermanuskripte" (S1-1005).
Die Stücke aus Beständen, die im Krieg zerstört worden waren, die vom Almosenkasten angelegten Epitaphienbücher (heute Nr. 1-7) sowie solche aus Sammlungsbeständen wie den "Chroniken" (heute Nr. 9) beließ Bund dagegen bei den "Epitaphienbüchern".
So blieben nach der Revision 1986 im Pertinenzbestand "Epitaphienbücher" (H.20.01) 17 VZE und im Pertinenzbestand "Wappenbücher" (H.20.02) 3 VZE übrig. Diese verzeichnete Bund 1986 zusammen mit ähnlichen Stücken aus den "Lersnerarchivalien" und anderen Beständen in einem übergreifenden Findmittel (Rep. 545: Konrad Bund, Findbuch der Epitaphienbücher und der Wappenbücher, 1987).
Die Angaben aus Rep. 545 (Findbuch von Bund, 1987, s. Literatur) zu H.20.01 wurden 2024 in die Datenbank eingegeben (retrokonvertiert). Hierbei wurden die Angaben zur Provenienz der jeweiligen Stücke mit aufgenommen.
Zu den Epitaphienbüchern, die heute in anderen Beständen liegen, sowie solchen, die nicht erhalten sind, ist Rep. 545 weiterhin hilfreich.
Literature
Literature
Bund, Konrad: Findbuch der Epitaphienbücher (1238) -1928 und der Wappenbücher (1190)- 1801, Frankfurt am Main 1987
Finding aids
Finding aids
Archivdatenbank
Further information (fonds)
Extent
Extent
17 Verzeichnungseinheiten, 0,75 Regalmeter
Access
Access
Lagerort: TM
Information / Notes
Additional information
Additional information
Der Bestand wurde 2024 im Zuge der Retrokonversion digitalisiert.