H.13.23

Complete identifier

ISG FFM, H.13.23

Fonds


Identification (short)


Title Title
Deutschordenskommende: Städtische Urkunden
Life span Life span
1320 - 1845

Fonds data


History of creator History of creator
1221 wurde die Deutschordenskommende in Sachsenhausen gegründet. Die Kommende war durch zunehmend wachsenden Güterbesitz und die Zuwendungen vermögender Patrizierfamilien der Stadt wirtschaftlich durchaus in einer günstigen Position. Entsprechend stark war die Kommende mit Ordensbrüdern und sonstigem Personal besetzt: Es dienten dort vom 13. -15. Jh. meist 8-10 Ordensbrüder, 3-4 Ordenspriestern, einige Professe, Halbbrüder und -schwestern, die als Pfründeninhaber im Haus wohnten, Handwerker und Gesinde; an deren Spitze stand der Komtur. Die Deutschherren übernahmen die Aufgabe der Spitalpflege. Während der Reformation mußte sich die Kommende den üblichen bürgerlichen Pflichten unterziehen, genoß aber dagegen den Schutz der Stadt gegen drohende tätliche Übergriffe der Reformation. Dagegen brachte der 30jährige Krieg die Kommende durch die schwedische Besetzung des Hauses in schwerste Bedrängnisse. Erst 1635 kam die Kommende wieder in Ordensbesitz. In der fürstprimatischen und großherzoglichen Zeit wurde die Kommende von Dalberg fast gänzlich aufgeteilt. Nach Zusammenbruch der Napoleonischen Herrschaft nahm die österreichische Krone die ehem. Kommende in ihren Besitz und nach der Besetzung Preußens wurden die Räumlichkeiten von der Stadt übernommen. 1958 erwarb die Priesterprovinz des Deutschen Ordens die zerstörte ehemalige Deutschordenskommende Sachsenhausen zurück.
Includes Includes
142 Urkunden und 1 Buch des Rats (1836-1840)
Literature Literature
Seiler, Jörg: Der Deutsche Orden in Frankfurt, Marburg 2003; Mann, Helmut: Der Deutsche Orden und seine Kirche in Frankfurt-Sachsenhausen, Frankfurt am Main 1990
Finding aids Finding aids
Rep. 214

Further information (fonds)


Extent Extent
143 Verzeichnungseinheiten, 1 Regalmeter
Access Access
Lagerort: TM;
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