474/1
Complete identifier
HHStAW, 474/1
Fonds
Identification (short)
Title
Title
Rechtsanwalt Joseph Cahn, Frankfurt a.M. (Jüdischer Rechtskonsulent)
Life span
Life span
1922-1941
Fonds data
Custodial history
Custodial history
Siehe Gruppentitel.
Zeitraum der Aktenführung: 1935-1939 (-1941)
Zeitraum der Aktenführung: 1935-1939 (-1941)
History of creator
History of creator
Dr. jur. Joseph Cahn:
Landgerichtsrat i. R., zugelassener Devisenberater für jüdische Auswanderer. Bis etwa Sommer 1937 hatte J. Cahn ein gemeinsames Treuhandbüro mit dem Steuer- und Wirtschaftsberater Hans Schönfeld (ausgewandert im Dezember 1938 nach Holland, nach wenigen Wochen in Amsterdam gestorben). Nach der Reichspogromnacht am 9./10.11.1938 war J. Cahn einige Zeit im Konzentrationslager, doch gelang ihm im April 1939 die Auswanderung. Die Geschäfte wurden von seinem Büro weitergeführt und durch den Konsulenten Dr. Julius Grünebaum überwacht (siehe Abt. 474/4).
In einigen Akten ist der Nachfolger Dr. Julius Meyer genannt (ausgewandert im Dezember 1939; siehe Abt. 474/7), welcher seine Akten Dr. Grünebaum als Generalbevollmächtigten überließ.
Landgerichtsrat i. R., zugelassener Devisenberater für jüdische Auswanderer. Bis etwa Sommer 1937 hatte J. Cahn ein gemeinsames Treuhandbüro mit dem Steuer- und Wirtschaftsberater Hans Schönfeld (ausgewandert im Dezember 1938 nach Holland, nach wenigen Wochen in Amsterdam gestorben). Nach der Reichspogromnacht am 9./10.11.1938 war J. Cahn einige Zeit im Konzentrationslager, doch gelang ihm im April 1939 die Auswanderung. Die Geschäfte wurden von seinem Büro weitergeführt und durch den Konsulenten Dr. Julius Grünebaum überwacht (siehe Abt. 474/4).
In einigen Akten ist der Nachfolger Dr. Julius Meyer genannt (ausgewandert im Dezember 1939; siehe Abt. 474/7), welcher seine Akten Dr. Grünebaum als Generalbevollmächtigten überließ.
Finding aids
Finding aids
Online-Datenbank (Arcinsys)
Findbuch von W. Haubrich, 1970
Further information (fonds)
Extent
Extent
1,00 lfm (Nr. 1-55)
Person in charge
Person in charge
W. Haubrich, 1970