U 729

Complete identifier

HHStAW, 74, U 729

Charter


Identification (charter)


Dating Dating
1442 November 29
Original dating Original dating
Datum anno domini millesimo quadringentesimo quadragesimo secundo, in vigilia beati Andree apostoli

Notes (charter)


(Long) regestum (Long) regestum
Gutte von Köln (Collen), Witwe des Heyn von Kircheib (Eyppe), Bürgerin zu Hachenburg, verkauft Henne von Roßbach (Ros-), Bürger zu Hachenburg, und dessen Frau Hebel für eine Geldsumme, die diese ihr bezahlt haben, eine Hofstatt binnen Hachenburg (zuschent Lieffmans und Arnolt Sneyselers seligen hoefsteden intgeen Schropg(en) hoifstat ubir die gassen), die jährlich in das Kloster Marienstatt 24 Weißpfennig und Wilhelm von Betzdorf, Schöffe zu Hachenburg, 17 Weißpfennig zinst, sowie einen Garten (uff der Friiheit uff hyensiite an dem graben), wie beides ihr von ihrem + Mann und dessen Kindern zuteil geworden ist. Sie hat jenen Eheleuten Hofstatt und Garten mit Halm und Mund aufgetragen an beiden Gerichten, in der Stadt Hachenburg und draußen an der Feste, jedes dort, wohin es gehört, vor Henne von Stromberg, Schultheiß, Dietrich von Offhausen (Uffhusen), Peter Noltzen, Hen Schropgin, Heinrich von Seelbach, Heinrich von Stromberg, Henn Scheppeleir, Heinrich von Horhausen, Heinrich Dungin, Wilhelm von Betzdorf, Gerhard Bleyche und Heinrich von Unnau (Unna), Schöffen binnen Hachenburg, sowie vor Heinrich von Nister, Schultheiß, Peter von Alpenrod (Albrechterode), Rorich von Wahlrod (Walderode), Richtern, Gerhard von Ehrlich (Er-), Heinrich Cloisser, Hen von Giesenhausen, Tilgin Hane von Atzelgift (Hatzelgufte) und Peter von Alpenrod, Contzen Sohn, Schöffen an der Feste vor der Stadt Hachenburg. Hierbei wird alle Ausflucht (argelist und geverde, alde und nuwe bose fonde, quadebehendicheit) geistlichen und weltlichen Gerichts ausgeschlossen.
Sealer Sealer
Schöffensiegel von Schultheiß und Schöffen binnen Hachenburg, die Zeugnis (urkonde) dessen empfangen und ihr Recht genommen haben, und Siegel des Junkers Gilbrecht von Seelbach, Drosten zu Hachenburg, für Schultheiß, Richter und Schöffen der vorgenannten Veste, die eines eigenen Siegels ermangeln.
Formal description Formal description
Ausfertigung Pergament mit beiden Siegeln: 1. Schöffensiegel ad causas von Hachenburg (Demandt-Renkhoff, Hessisches Ortswappenbuch Nr. 744). 2. Durchmesser 2,5 cm, im Siegelfeld in einem Vierpaß, dessen Kappen in Kreuzblumen auslaufen, ein Schild mit drei schrägrechten Rauten, Umschrift: s(iegel) gilbr(e)cht van selb(..).

Information / Notes


Additional information Additional information
Struck, Kloster Marienstatt, Nr. 933

Representations

Type Name Access Information Action
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