UniA DA Fonds F102

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Description: Fonds

Identification (short)

Title 

Fotos Hochschulbauamt

Fonds data

Custodial history 

Das ehemalige Staatliche Hochschulbauamt Darmstadt (HBA) hat während seines Bestehens von 1949 bis 1991 (Fusion mit dem Hessischen Staatsbauamt Darmstadt) eine umfangreiche Fotosammlung angefertigt, die dem Universitätsarchiv der TU Darmstadt weitestgehend vollständig vorliegt. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um die Dokumentation von Bautätigkeiten (Wiederaufbau und Erweiterung) des HBA für die damalige TH Darmstadt. In vielen Fällen ist darin der Fortschritt von der Sichtung des Baugrunds bis hin zum fertigen Gebäude detailreich festgehalten. Der Bestand beinhaltet zudem etliche Fotos von Reisen des HBA, auf denen sich die Verantwortlichen offenbar bei anderen bundesdeutschen Hochschulbauten Anregungen für eigene Projekte einholten sowie diverse Planablichtungen, dokumentierte Baumängel und von beauftragten Fotografen ausgeführte Arbeiten zur Hochschulrepräsentation.
Nach der Auflösung des HBA ging der Fotobestand zunächst an das Hessische Staatsarchiv Darmstadt, bevor er 2013 von dort an das Universitätsarchiv übergeben wurde. Das Material befand sich unsortiert in vier grauen Archivkisten. Im Rahmen einer vom Universitätsarchiv ausgearbeiteten Strategie wurde der Bestand ab Frühjahr 2014 erschlossen. Es wurde nach fotografischen Aufnahmemedien (Filme, Negative) sowie Darstellungsformen (Papierabzüge, Diapositive) unterschieden und der Bestand entsprechend geordnet.
Das Material wurde im Anschluss an Sichtung und Vorsortierung systematisch digitalisiert, bis August 2014 von Sebastian Keller, danach von Matthias Weißmann (M.A.), der auch Betreuung und Erschließung des Gesamtbestands übernahm.
Alle Digitalisate verfügen über eine fortlaufende Nummerierung, die gleichzeitig auch die Signatur der einzelnen Aufnahme vorgibt. So hat zum Beispiel das große Glasnegativ Nummer „4169“ entsprechend die Signatur „F102/4169“. Der Gesamtbestand ist aufgeteilt auf insgesamt elf Ordner, die immer jeweils rund 1000 Digitalisate enthalten, komplett als TIF-Datei ausgegeben. Das UA hat sich für dieses Dateiformat entschlossen, da es den geringstmöglichen Verfälschungsgrad gegenüber dem Original bei einer akzeptablen Datenmenge garantiert. Jene TIF-Dateien sind als Originale anzusehen und nach Möglichkeit nicht nach außen zur Verwendung weiterzugeben. Sollte dies nötig sein, werden JPEGs aus den TIFs erstellt. Nicht jede Datei verfügt mehr über ein physisches Pendant, da etwa aufgrund von Sicherheitsvorschriften Filme aus leicht entzündlichem Nitromaterial vernichtet werden mussten.

Includes 

Originale
Filme: Filmstreifen, Filmrollen und Abschnitte, angefertigt über das gesamte Bestehen des HBA hinweg zur Dokumentation von Bautätigkeiten und weiteren Aktivitäten wie Dienstreisen oder Fremdaufträgen, teilweise auf inzwischen aufgrund von Sicherheitsvorschriften vernichtetem Nitromaterial, ansonsten auf Sicherheitsfilm, überwiegender Teil des Gesamtbestands, vollständig digitalisiert
Glasnegative groß: auf Glasplatten belichtete Negative von Ende der 1940er bis in die 1950er Jahre hinein, angefertigt zur Dokumentation von Kriegsschäden und Wiederaufbaumaßnahmen der TH Darmstadt, versehen mit Altsignatur, bestechende Aufnahmequalität und hoher Detailreichtum, vollständig digitalisiert und im Original aufgrund von altersbedingter Brüchigkeit nur mit äußerster Vorsicht sowie Archivhandschuhen anzufassen, nach Altsignatur sortiert und verzeichnet
Glasnegative klein: ebenfalls auf Glasplatten belichtete Negative mit unterschiedlichen Inhalten in kleinerem Format, im Original ebenfalls mit Vorsicht zu behandeln, vollständig digitalisiert, wenn vorhanden nach Altsignatur sortiert
gerahmte Einzeldias: klassische Kunststoffrahmendias für Projektoren, im Vergleich zum Umfang des Gesamtbestands kleine Anzahl, angefertigt in den 1970er und 1980er Jahren, unterschiedliche Inhalte, etwa Einbau eines neuen Schornsteins in die Kraftwerkserweiterung Magdalenenstraße oder Aufbau des Ökologischen Versuchsgewächshauses im Botanischen Garten
Weitere Darstellungsformen
Papierabzüge: schwarz-weiß ausentwickelte Aufnahmen, vom HBA auf dunklen Karton geklebt und mit einer internen Signatur versehen, aus der sich die alte Bauwerksnummer ablesen lässt, hauptsächlich Dokumentation von Wiederaufbau- und Erweiterungstätigkeiten bis in die 1960er Jahre hinein, nach Altsignatur sortiert und verpackt, beinhaltet auch rote Karteikarten mit ehemaliger Sortierreihenfolge (ohne
Neusignatur), diese hat jedoch keine Gültigkeit mehr, da aufgrund von Lücken und unklarem Vorgehen des HBA nicht mehr rekonstruierbar, Neuordnung streng nach Reihenfolge der Altsignatur; zudem eine Serie von Papierabzügen zur Dokumentation der Baustelle Universitätszentrum, ebenfalls auf Karton geklebt und mit weiterführenden Informationen versehen
Diapositive: kleine, gerahmte Glasplatten zum Einsatz in Epi-Diaskopen, im Falle des HBA-Bestands hauptsächlich zur Präsentation der ersten Wiederaufbau- und Erweiterungspläne für die TH Darmstadt nach 1945, erstellt durch Herbert Rimpl, teilweise datierend noch vor der Gründung des HBA, vollständig digitalisiert und verpackt
Mischbestände: unterschiedliche Darstellungsformen und Trägermedien, teilweise unsortiert oder in Alben, nicht digitalisiert aufgrund von Redundanz, größtenteils verpackt

Literature 

Wiederaufbau und Erweiterung. Das Staatliche Hochschulbauamt Darmstadt 1949-1988, hg. von der Technischen Universität Darmstadt, Darmstadt 2016

Further information (fonds)

Person in charge 

Herr Keller

Herr Weißmann

Access 

teilweise urheberrechtlich geschütztes Material