UBA Ffm Bestand F 14

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Exchange-Projekt

Laufzeit

1952

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Die im Jahr 1952 unter dem Titel „Exchange-Project“ durchgeführte Arbeit des Instituts für Sozialforschung folgte einem Auftrag der US-amerikanischen Hochkommission [HICOG]. Das Projekt diente dem Zweck, auf Grundlage einer Personenkartei der HICOG eine statistische Ausarbeitung dieser Kartei zu erstellen, um so die geplante Untersuchung über die vom US-Außenministerium geförderten Studienreisen in die Vereinigten Staaten vorzubereiten (vgl. Ordner "Projektdarstellungen 1950-1967").
Mit Beginn der Auszählung hatten bereits zwischen 7000 und 8000 Personen an dem Austauschprogramm der „HICOG-Exchange Division“ teilgenommen, sodass eine entsprechend umfangreiche Datengrundlage zur Auswertung dem Institut vorlag. Zudem erarbeitete die von Hans Sittenfeld geleitete Projektgruppe von 12 Werkstudenten ein Code-Manual, um so die Grundlage für eine Fortsetzung der statistischen Auswertung im weiteren Verlauf des Programms zu schaffen.
Neben dem Endbericht des Projekts liegt der Entwurf einer Nachfolgestudie vor, in welcher der Einfluss des USA-Austauschs auf politische Aktivität und Einstellung zur Demokratie untersucht werden sollte.

Nils Lehnhäuser bearbeitete die Unterlagen im März 2016.
Es wurden bislang keine Restaurierungsarbeiten vorgenommen. Der gut erhaltene Bestand wurde vor der Bearbeitung in drei Archivboxen aufbewahrt, darin in sechs Mappen, deren Vorordnung dem System der Akten entsprach. Der Bestand wurde in 14 säurefreie Mappen umgepackt und in drei Archivboxen (0,5 Regalmeter) übernommen. Zuvor war das Schriftgut unter folgenden Titeln geordnet:
- Korrespondenz und Finanzierung
- Untersuchungsplanung, Adressenverzeichnis
- Schlüsselverzeichnisse
- Erhebung
- Zwischenbilanz
- Entwurf des Endberichts
- Auswertungstabellen
- Kodierung
- Auszählung
- Abrechnung
- Geplantes Anschlussprojekt
Die Bestandssignatur lautet „F 14“. Grundlage für die Verzeichnung in „Arcinsys“ waren die Hessischen Verzeichnungsrichtlinien.
Für die Bestellung der Archivalien und die Zitierweise in Veröffentlichungen gilt die Quellenangabe F 14, (Signatur der Einheit), Archiv des Instituts für Sozialforschung.
Das Schriftgut unterliegt den archivischen Schutzfristen nach dem Hessischen Archivgesetz.

März 2016
Nils Lehnhäuser