GemA GemF Bestand A 1

  • Zugeordnete Objekte zeigen
  • Drucken
  • Mit Strg+C oder Rechtsklick kopieren.
    Verlinken
  • Versenden
  • Verbessern

Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Amt und Gemeinde Burg-Gemünden

Laufzeit

1699-1971

Bestandsdaten

Aufsatz

Das Amt Burg-Gemünden
Bis zur Verwaltungsreform von 1820/1821 waren die Provinzen Starkenburg und Oberhessen in Ämter eingeteilt, die sowohl für die Gerichtsbarkeit als auch für die Verwaltung zuständig waren. Verwaltet wurden die Ämter durch den Amtmann.
Das Amt Burg-Gemünden bestand aus den Gemeinden Bleidenrod, Burg-Gemünden, Elpenrod, Ermenrod, Hainbach, Nieder-Gemünden, Otterbach und Sorge.
Im Jahre 1812 wurde das Amt Burg-Gemünden komplett dem Amt Homberg an der Ohm angegliedert.

Die Gemeinde Burg-Gemünden
Das Bestehen des Ortes lässt sich als Gemunden apud stratam bis in das Jahr 1274 urkundlich zurückverfolgen. Das Dorf Burg-Gemünden gehörte bis 1812 zum Amt Burg-Gemünden, danach zum Amt Homberg an der Ohm. Mit der Bekanntmachung über die Einrichtung von Landratsbezirken und Landgerichten vom 14. Juli 1821 (Reg.Bl. 1821, S 403415) kam die Gemeinde an den Landratsbezirk Kirtorf. Im Jahre 1832 wurden die Landratsbezirke abgeschafft und stattdessen größere Kreise gebildet. Burg-Gemünden gehörte nun zum Kreis Alsfeld.
1848 wurden Regierungsbezirke gebildet. Somit wurde Burg-Gemünden Teil des Regierungsbezirks Alsfeld.
Mit dem Edikt vom 12. Mai 1852 (Reg.Bl. 1852, S. 221-228) wurden die Regierungsbezirke aufgelöst und die Kreise wieder eingeführt.
Die Gemeinde Burg-Gemünden bestand bis 31. Dezember 1971. Seitdem ist der Ort Teil der Gemeinde Gemünden (Felda).