KreisA HG Bestand Slg. 102

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Datensammlung Amtsträger

Laufzeit

(1902) 1972-2013

Siehe

Korrespondierende Archivalien

HHStaW Abteilung 658 - Hessisches Landratsamt des Obertaunuskreis, seit 1972 des Hochtaunuskreises

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Die ersten Überlegungen, im Hochtaunuskreis ein Kreisarchiv einzurichten, gab es 1986. Schon damals waren wenige historische Unterlagen, so etwa einige Amtsbücher des Obertaunuskreises aus dem 19. Jahrhundert, in einer Sammlung zusammengestellt. Am 05.11.1990 beschloss der Kreistag die Einrichtung eines Kreisarchivs. Ab Jahresbeginn 1992 eröffnete das Kreisarchiv seine Räumlichkeiten in Oberursel.
Seither erfolgen regelmäßige Übernahmen der Unterlagen der Kreisverwaltung. In den Jahren zuvor, aber auch noch danach, fanden Aussonderungen durch das Hessische Hauptstaatsarchiv in Wiesbaden bis zum Jahre 2003 statt.
Es kamen aber nur wenige Aktentypen, z.B. Ausländerakten, dorthin. Seit 2009 gibt es ein Zwischenarchiv in Usingen, wo sich aber auch der komplette Bestand der Bauaufsichtsakten befindet. Seit 2010 beginnend werden die Akten des Kreises auch in HADIS erschlossen.

Geschichte des Bestandsbildners

Am 1. August 1972 wurde der Obertaunuskreis wieder mit dem Kreis Usingen zusammengelegt und bildete den Hochtaunuskreis. Die Verwaltungsspitzen beider Altkreise zogen diese Fusion alternativen Überlegungen vor - zur Debatte entstanden etwa die Zufügung der Vordertaunusgemeinden zu Frankfurt oder die Bildung eines Taunus-Großkreises inklusive des Main-Taunus-Kreises.
Die ehemaligen 64 Gemeinden in den Kreisen Obertaunus und Usigen wurden im neu gebildeten Hochtaunuskreis auf 13 Städte und Großgemeinden zur Verwaltungsvereinfachung begrenzt. Sitz der Kreisstadt wurde Bad Homburg. Allerdings verblieben das Katasteramt, das Gesundheitsamt und die Zulassungstelle zunächst in der ehemaligen Kreisstadt Usingen. Heute sind an Kreisbehörden in Usingen noch eine Kfz-Zulassungsstelle, eine Familienberatungsstelle sowie seit 2009 die Kreisarchiv-Außenstelle des Hochtaunuskreises. In Königstein gibt es ebenfalls eine Familienberatungsstelle Der Hauptsitz der Kreisverwaltung war lange Zeit in der Louisenstraße in Bad Homburg, wobei weitere Ämter auf zahlreiche Standort verteilt wurde. Mit dem Bau des Bürozentrums Ludwig-Erhard-Anlage am Südrand der Stadt 1999 wurde ein Großteil der Kreisämter an einem Standort zusammengefasst. An weiteren Standorten gibt es die Familienberatungsstelle in der Taunusstraße Bad Homburgsowie das Kreismedienzentrum in der Philipp-Reis-Schule Friedrichsdorf.
Gemeindereformen im Zuge der Kreisgründung
Bad Homburg, das schon 1901 Kirdorf und 1937 Gonzenheim eingemeindet hatt, erweiterte sich 1972 um drei weitere Gemeinden: Dornholzhausen, Ober-Eschbach und Ober-Erlenbach. 1979 wurde Bad Homburg ein mit weiteren Aufgaben und der Wiedereinführung des Titels 'Oberbürgermeister' verbundener Sonderstatus übertragen. Bereits 1971 hatte sich die 'Gemeindegruppe Friedrichsdorf' firmiert, die sich schließlich nach der einzigen ihr zugehörigen Stadt 'Friedrichsdorf' nannte. Die südlichen Taunusrandstädte Oberursel, Kronberg, Königstein und sogar Steinbac...

Enthält

Bisher: Reden der Landräte, Ortshygiene und Gesundheitskontrolle, Bezuschussung öffentlicher Bauten, Natur- und Denkmalschutz, Haushaltsunterlagen, Schulplanung und Schulbauten (erschlossener Teil).

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

ca. 150 Meter (Standort Bad Homburg).

Bearbeiter

kreisarchiv@hochtaunuskreis.de