UniA Marburg Bestand 312/3/42

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Geschäftsleitung der Marburger Ferienkurse

Laufzeit

1898-1917

Bestandsdaten

Aufsatz

Die 1896 von dem Romanisten Eduard Koschwitz ins Leben gerufenen Marburger Ferienkurse zur Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern des neusprachlichen Unterrichts erfreuten sich in den Jahren vor 1914 großer Beliebtheit bei ausländischen Studierenden. Gegenstand der Ferienkurse waren Vorlesungen und Übungen zur deutschen, englischen und französischen Sprache.
Die Organisation der Ferienkurse lag in den Händen eines Komitees, dem Vertreter des Staates, der Universität, der Schulen und der Stadt Marburg angehörten. Veranstaltet wurden immer zwei dreiwöchige Kurse. Einer fand im Juli und einer im August statt. Bereits 1912 zählte die Leiterin der Geschäftsstelle der Ferienkurse, Elsa von Blanckensee, mehr als 200 Teilnehmer aus 20 Nationen. Die positive Tendenz hielt bis in den Sommer des Jahres 1914 an.

Bestandsgeschichte

Der Zufall hat dazu geführt, dass aus der Zeit vor Ende des Ersten Weltkriegs Korrespondenz der Geschäftsstelle erhalten blieb. Sie wurde in der Verwaltungt der Universität aufbewahrt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden die Unterlagen zunächst von den amerikanischen Besatzungsbehörden zur Auswertung beschlagnahmt. Nach ihrer Rückgabe an das Bundesarchiv gelangten sie wieder nach Marburg. Im Staatsarchiv wurden sie dem Bestand 305a Rektor und Senat zugeordnet.
Das Komitee, das die Ferienkurse ausrichtete, war aber kein Glied der Universität, sondern eine selbständig tätige Einrichtung. Aus diesem Grund wurden die Unterlagen aus dem Bestand 305a wieder herausgelöst und als selbständiger Bestand 312/3/42 verzeichnet und aufgestellt.