HStAM Bestand 30

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Statistische Kommission

Laufzeit

1851-1867

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Die Mehrzahl der Akten der Statistischen Kommission kam 1868 an das Statistische Büro, später Statistisches Landesamt in Berlin, ein ausgesonderter Teil blieb in Verwahrung der Regierung Kassel. Letzterer wurde 1904, ersterer 1909 an das Staatsarchiv abgegeben. Zur letzteren Ablieferung gehörte auch ein bereits bei der Statistischen Kommission geführtes Aktenrepertorium, das seither als Archivfindbuch dient.

Geschichte des Bestandsbildners

Die Bildung einer 'Kommission für statistische Angelegenheiten' unter dem Innenministerium wurde in § 1 der Verordnung betr. die Umbildung der inneren Landesverwaltung vom 22.12.1848 vorgesehen, aber erst aufgrund der Verordnung betr. die Umbildung der inneren Landesverwaltung vom 7.7.1851 in die Tat umgesetzt. Obwohl sie nach § 26 dieser Verordnung aus Beamten aller Ressorts und anderen Sachkundigen bestehen sollte, war ihr einziges Mitglied bis 1867 der Regierungsrat Carl Cornelius Rothe, der zunächst zwei, ab 1855 nur einen Mitarbeiter für die Sekretariats-, Kalkulatur- und Kanzleigeschäfte erhielt. Die kleine Behörde wertete die von Spezial- und Lokalbehörden eingesandten statistischen Angaben aus, um sie auf Nachfrage den Ministerien und Oberbehörden zur Verfügung zu stellen. Mit Einrichtung des preußischen Regierungsbezirks Kassel gingen die Aufgaben an das Statistische Büro in Berlin über.

Enthält

Akten betr. Verwaltungsschriftgut und Statistiken

Findmittel

Sachthematisches Behördenfindbuch

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

4,25 m