StadtA KS Bestand A 1 .11

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Personalamt

Laufzeit

1890-2000

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Größere Aktenabgaben erfolgten seitens des Personalamts in den Jahren 1974 und 1996, 2005 und 2006 schlossen sich jeweils einige sehr kleine Abgaben mit sechs Personalakten an. Als Bewertungsmethode wurde bei den personenbezogenen Akten in der Vergangenheit teilweise die Buchstabenauswahl gewählt, Grundlage war der Buchstabe J. Neben den Personalakten wurden auch Sachakten übernommen, die jüngsten Abgaben erfolgten im August (allgemeine Sachakten) sowie im September 2012 (Sachakten zur Personalangelegenheiten der Feuerwehr).

Geschichte des Bestandsbildners

Die Geschichte des Personalamtes lässt sich aus archivischen Quellen nur lückenhaft rekonstruieren. Die erste Aufzeichnung über das Personalamt findet man in dem Verwaltungsbericht von 1934. Das Amt führte Angaben über die Anzahl der beschäftigten Personen im Beamten und Angestelltenverhältnisses sowie deren Lohnsätze auf. 1936 wurden Aufgaben an das Hauptamt abgegeben. Bis 1945 gab es keine weiteren strukturellen Veränderungen. Allerdings wurde es nach Beendigung der nationalsozialistischen Diktatur wie alle anderen Ämter neu strukturiert. Die vorrangige Aufgabe des Amtes war bis 1949 die Überprüfung aller Beamten und Angestellten auf ihre 'politischen Merkmale' zwecks Entnazifizierung. Zudem musste die Verwaltung nach demokratischen Grundsätzen neu aufgebaut werden. Nachdem diese Aufgaben in der unmittelbaren Nachkriegszeit bewältigt wurden, wandte man sich neuen Schwerpunkten zu. Diese waren zum ersten die Anpassung des Personalbestandes an das finanzielle Leistungsvermögen der Stadtverwaltung, zum zweiten die Überprüfung der Verwaltungsorganisation und der einzelnen Dienststellen auf Notwendigkeit, Zweckmäßigkeit und Arbeitsgestaltung sowie des Einsatzes des hierfür erforderlichen Personals, zum dritten der Neuaufbau des stark reduzierten und veralteten Beamtenapparates und Eingliederung eines großen Teils der früher in Außenstellen beschäftigten Bediensteten in die ständigen Aufgabengebiete der Verwaltung. Diese Wandlungsprozesse wurden von strukturellen Veränderungen des Personalamtes begleitet. 1954 wurde es komplett von Hauptamt gelöst. Im folgenden Jahr teilte man das Personalamt dem ersten Dezernat zu und es bekam die Kennziffer -11-, die es bis zum Jahr 2012 immer noch innehat. Zuvor waren 1951 die Richtlinien über die Führung von Personalakten verankert worden. 1963 wurden zur allgemeinen Arbeitserleichterung die Personalkarteikarten in den Ämtern eingeführt. Das Personalamt übernahm immer mehr organisatorische Aufgaben, die sich schließlich in der Struktur niederschlugen, und wurde in 'Personal- und Organisationsamt' umbenannt. 1998 erhielt es einen völlig neuen Aufgabenbereich, die Informations- und Kommunikationstechnik (-114-). 2003 folgte der Aufgabenbereich 'Strategische Steuerung E-Government'. Die Statistikstelle des Hauptamtes wurde 2005 dem Personalamt übertragen, so dass die bisherige Organisationsabteilung die neue Bezeichnung 'Organisation und Statistik' erlangte. 2009 kam eine neugebildete Abteilung -115-, das Servicecenter, hinzu, ebenso wie die technische Betreuung des Internetauftritts.

Enthält

Der Bestand des Personalamtes besteht aus ca. 250 Sachakten der allgemeinen Personalverwaltung und aus ca. 700 personenbezogenen Akten. Von den Personalakten beziehen sich knapp 300 auf Beamte, 350 auf Angestellte und Arbeiter, ein kleinerer Teil auf die Rentenzuschussordnung und die Ruhelohnsatzung. Enthalten sind Unterlagen zu Personen ab dem Geburtsjahr 1880.
Unter den Sachakten finden sich ca. 80 Akten der allgemeinen Personalverwaltung, die u.a. grundlegende Tendenzen und Entwicklungen - beispielweise die Entwicklung von Mutterschutzgesetzen, die Einführung von PCs oder von Nichtraucherschutz-Programmen, die Konzeption von Beschäftigungsprogrammen für Sozialhilfeempfänger - widerspiegeln. Daneben finden sich mehr als 130 Akten zur kommunalen Polizeiverwaltung und zu deren Verstaatlichung sowie knapp 35 Akten zur Verwaltung der ehemaligen städtischen Kliniken. Elf Akten setzten sich mit der Personalverwaltung bei der Feuerwehr auseinander.
Die Laufzeit der allgemeinen Sachakten erstreckt sich auf die Jahre von 1908 bis 2000, die der Akten der Polizei auf die Jahre von 1921 bis 1973 und die der Akten des städtischen Krankenhauses auf die Jahre von 1948 bis 1979. Die ältesten der Personalakten gehen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Die einzelnen Personalakten weisen oftmals eine sehr lange Laufzeit auf, mitunter finden sich auch 30- oder 40-jährige Dienstjubiläen. Die Akten decken auch die nationalsozialistische Zeit ab.

Weitere Angaben (Bestand)

Bearbeiter

Wann die erste Verzeichnung der Sachakten erfolgte, ist nicht bekannt. Die Daten wurden 2011 aus einer tabellarischen Word-Datei heraus in HADIS importiert und anschließend überarbeitet. Die Verzeichnung und Eingabe der zuletzt übernommenen Sachakten und Akten zu Personalangelegenheiten der Feuerwehr wurde im August und September 2012 von den Auszubildenden Ayse Bas und Carina Schmidt vorgenommen.