HHStAW Bestand 433

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Beschreibung

Serie

Bezeichnung

Katasterämter

Identifikation (kurz)

Titel

Katasterunterlagen

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Im Hessischen Hauptstaatsarchiv waren die Unterlagen der Katasterämter zunächst einzelnen Abteilungen entsprechend ihrer behördlichen Provenienz zugeordnet (Katasteramt Diez, Dillenburg, Hachenburg, Hadamar, Herborn, Hochheim, Höchst a.M., Bad Homburg Idstein, Königstein, Langenschwalbach (Bad Schwalbach), Limburg, Marienberg, Nassau, Niederlahnstein, Rennerod, Rüdesheim, Runkel, St. Goarshausen, Usingen, Wallmerod, Weilburg, Wiesbaden I und II, Frankfurt, Biedenkopf, Gelnhausen, hanau, Schlüchtern, Wetzlar). Da die zahlreichen Um- und Neugliederungen der Katasterverwaltung jeweils neue Bestände erfordert hätten und sich das Provenienzprinzip bei der Bestandsbildung - auch aus lagerungstechnischen Gründen - nicht aufrechterhalten ließ, wurden schließlich sämtliche Katasterunterlagen in einer Abteilung zusammengefaßt. Die ehemals eigenständigen Abteilungen sind dort als Gliederungspunkte erhalten.
Pläne der Katasterverwaltung befinden sich in Abt. 3011/2 Katasterkarten.
Die Verzeichnung des Bestandes im HHStAW wurde in den Jahren 2011 bis 2014 im Rahmen eines DFG-Förderprojekts aus Eigenmitteln retrokonvertiert.

Geschichte des Bestandsbildners

Die Katasterverwaltung führt die der Grundsteuerveranlagung zugrunde liegenden Grundsteuerkataster und Gebäudesteuerbücher nach den Ergebnissen der Landesvermessung. Die Katasterämter standen in preußischer Zeit als Lokalbehörden unter dem Katasterbureau der Regierung. Der Regierungsbezirk Wiesbaden wurde zum 1.1.1876 in 22 Katasteramtsbezirke eingeteilt, deren Zahl später vermehrt wurde. Am 31.3.1877 ergingen fünf Katasteranweisungen (Amtblatt der Kgl. Regierung zu Wiesbaden, Extrabeilage zu Nr. 35, 39, 40 und 41), weitere folgten 1888, 1896, 1909, 1910 und 1913. Die Katasterämter erhielten neue Aufgaben 1923 mit Veranlagung der Grundvermögenssteuer, 1924 mit der Hauszinssteuer, 1925 mit der Vorbereitung der Einheitsbewertung nach dem Reichsbewertungsgesetz. Seit 1945 ist oberste Katasterbehörde für das Land Hessen der Hessische Minister der Finanzen und obere Katasterbehörde das Landesvermessungsamt in Wiesbaden. 1967 bestanden im Regierungsbezirk Wiesbaden die Katasterämter Bad Homburg v.d.H., Bad Schwalbach, Biedenkopf, Dillenburg, Frankfurt a.M., Frankfurt a.M.-Höchst, Gelnhausen, Hanau, Limburg, Rüdesheim, Schlüchtern, Usingen, Weilburg, Wetzlar und Wiesbaden.

Enthält

Akten und Gebäudesteuerrollen

Findmittel

Ablieferungslisten und Karteien

Akten und Gebäudesteuerrollen (bis ca. Nr. 28 000): Online-Datenbank (Arcinsys)

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

ca. 1600 m