HStAM Bestand 916

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Odenwaldkreis

Laufzeit

1876 - 1986

Siehe

Korrespondierende Archivalien

Übersicht der digitalisierten Personenstandsnebenregister

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Die Personenstandszweitbücher des Odenwaldkreises wurden im Oktober 2012 (Acc. 2012/91) an das Hess. Personenstandsarchiv in Neustadt abgegeben. Die Folgejahrgänge bis 1904/34/84 wurden im Januar 2015 abgegeben. Die Abgabe der Jahrgänge 1905/1985 erfolgte im August 2016. Im Juli 2017 übernahm das Personenstandsarchiv die Folgejahrgänge 1906/1986 des Odenwaldkreises.

Geschichte des Bestandsbildners

Odenwaldkreis
Der Odenwaldkreis entstand am 1.8.1972 durch Umbenennung des bisherigen Landkreises Erbach. Mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Neugliederung des Landkreises Erbach vergrößerte sich das Kreisgebiet zum gleichen Zeitpunkt um die Gemeinden Fränkisch-Crumbach und Brensbach (mit Wersau) aus dem Landkreis Dieburg.
Kreis Erbach
In Erbach wurde 1822 für die Gräflich Erbachischen und Erbach-Fürstenauischen Ämter der Landrats- und Gerichtsbezirk Erbach gegründet. Ebenfalls 1822 entstand ein Landrats- und Gerichtsbezirk Breuberg mit Sitz in Neustadt bzw. Höchst im Odenwald. Mit Gesetz vom 31. Juli 1848 wurden die Verwaltungseinheiten ein weiteres Mal vergrößert. An die Stelle der Kreise und Landratsbezirke traten nunmehr Regierungsbezirke, wobei die bisherigen Landratsbezirke Breuberg und Erbach zum Regierungsbezirk Erbach vereinigt wurden, hinzu kam der Landratsbezirk Wimpfen, eine Exklave in Baden. Bereits vier Jahre später kehrte man aber zur Einteilung in Kreise zurück, wodurch neben dem Kreis Erbach, der Kreis Neustadt und der Kreis Wimpfen gegründet wurden. Am 1. Juli 1874 wurden der Kreis Neustadt wieder aufgelöst und die Gemeinden wurden in den Kreis Erbach integriert. Ebenso wurde der Kreis Lindenfels aufgelöst und gab einige Gemeinden an den Kreis Erbach ab. Die Gemeinden des Kreises Wimpfen gingen an den Kreis Heppenheim. Nach der 1936 erfolgten Auflösung der Provinzial- und Kreistage im nunmehrigen Volksstaat Hessen (ab 1918) und der 1937 durchgeführten Aufhebung der drei Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen brachte das Jahr 1938 eine Überprüfung der Kreisgrenzen. Am 1. November 1938 wurde in Hessen eine einschneidende Gebietsreform durchgeführt. Der Kreis Erbach war identisch mit dem neuen Landkreis Erbach und bestand in den Grenzen bis zur Umbenennung im Jahr 1972.

Enthält

82 Standesämter
Geburtsnebenregister 1876-1906
Heiratsnebenregister 1876-1929
Sterbenebenregister 1876-1986

Literatur

Historisches Ortslexikon Hessen

Findmittel

Arcinsys-Datenbank

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

27,42 MM; 566 Bände

Referent

Frau Dr. Marx-Jaskulski

Informationen / Notizen

Zusatzinformationen

Letzte Aktualisierung: 12.09.2017