HStAM Bestand Urk. 123

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

von Keudell zu Schwebda [ehemals X 5 von Keudell zu Schwebda]

Laufzeit

1356-1826

Siehe

Korrespondierende Archivalien

Urk. 13 Generalrepertorium [ehemals Urk. A I t]; Urk. 14 Landgräfliche Aktiv- und Passivlehen [ehemals Urk. A I u]; Urk. 49 Hessische Adels- und Bürgerfamilien [ehemals Urk. A VI]; Urk. 76 Fulda, Lehnreverse [ehemals Urk. R I b]; Best. 17 d Regierung Kassel Familienrepositur; Best. 17 e Regierung Kassel Ortsreposituren; Best. 95 Adel und Lehnhof; Best. 340 von Keudell zu Schwebda; P II Karten Keudell zu Schwebda.

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Die Urkunden der Familie von Keudell zu Schwebda wurden 1989 als Depositum in das Staatsarchiv Marburg überführt, wo sie geordnet und verzeichnet wurden.
In den Jahren 2007-2016 wurden die einzelnen Überlieferungen vereinzelt und umverpackt, die Siegel wurden mit Siegeltaschen versehen und die Signaturen wurden auf Numerus Currens umgestellt.

Geschichte des Bestandsbildners

Die Familie von Keudell (auch Keudel) ist ein altes hessisches Adelsgeschlecht und Mitglied der Althessischen Ritterschaft. Sie wurde 1227 erstmals erwähnt und teilte sich bereits im 13. Jahrhundert in die zwei Linien zu Falken (Treffurt) und zu Schwebda (Meinhard in Nordhessen). Vom 15. bis Ende des 18. Jahrhunderts existierte außerdem eine Nebenlinie der zu Schwebda mit Sitz in Keudelstein (Eichsfeld). Als weiteren Familiensitz erwarben sie Schloss Wolfsbrunn im Werratal bei Eschwege. Im Jahre 1968 starb der letzte Träger des Namens.

Enthält

Güter- und Lehensgeschäfte, Schiedssprüche, Investituren, Eheverträge, Aufnahme in die Reichsritterschaft Rhön-Werra

Hessische und thüringische Lehen
Mainzisches Lehen (Stein)
Lehen von St. Peter in Erfurt (Falken)
Fuldische Lehen (Burschla)
Lehen vom Stift Großburschla

Literatur

E.H. Kneschke, Neues allgemeines Adels-Lexikon, Bd. 5, Leipzig 1864, S. 86f.; S. Frhr. von Dörnberg, Stammtafeln der Althessischen Ritterschaft [...], Bad Hersfeld 1958; Handbuch der Historischen Stätten Deutschlands, Bd. 4: Hessen, hrsg. von G.W. Dehio, Stuttgart 1960, S. 380f.; R. Knappe, Mittelalterliche Burgen in Hessen, 2. Aufl., Gudensberg-Gleichen 1995, S. 69f., E. Heuckeroth, Eintausendzweihundert Jahre Schwebda. Daten und Ereignisse von 786 bis 1986, Meinhard-Schwebda 1986.

Findmittel

Arcinsys-Datenbank

Repertorium von Keudell zu Schwebda, angelegt 1989, maschinenschriftlich, 1 Band (Signatur: R 1988).

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

186 Urkunden

Filmkopien

Die Urkunden sind als Mikrofiches verfügbar.

Benutzung

Die Urkunden werden im Original vorgelegt.