HStAM Bestand Urk. 118

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

von Gilsa [ehemals X 5 von Gilsa]

Laufzeit

1331-1760

Siehe

Korrespondierende Archivalien

Urk. 13 Generalrepertorium [ehemals Urk. A I t]; Urk. 14 Landgräfliche Aktiv- und Passivlehen [ehemals Urk. A I u]; Urk. 49 Hessische Adels- und Bürgerfamilien [ehemals Urk. A VI]; Urk. 80 Fulda, Adel [ehemals Urk. R IX]; Best. 17 c Regierung Kassel Lehnhof; Best. 17d Regierung Kassel Familienrepositur; Best. 17 e Regierung Kassel Ortsreposituren; Best. 340 von Gilsa.

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Die Urkunden der Familie von Gilsa wurden in den Jahren 1896 bis 1902 als Depositum in das Staatsarchiv Marburg überführt, wo sie geordnet und verzeichnet wurden. Das übrige Familienarchiv (Akten usw.) gelangte teilweise ebenfalls bereits zwischen 1896 und 1906 in das Staatsarchiv, der überwiegende Teil wurde aber erst 2010 bis 2011 übernommen.
In den Jahren 2007-2016 wurden die einzelnen Überlieferungen vereinzelt und umverpackt, die Siegel wurden mit Siegeltaschen versehen und die Signaturen wurden auf Numerus Currens umgestellt.

Geschichte des Bestandsbildners

Die Familie von Gilsa ist ein altes hessisches Adelsgeschlecht und Mitglied der Althessischen Ritterschaft. Das Geschlecht wurde 1224 zum ersten Mal erwähnt, die ununterbrochene Stammreihe beginnt 1322. Stammsitz der Familie ist Gilsa im Schwalm-Eder-Kreis (heute Gemeinde Neuental). Das Geschlecht spaltete sich bereits im 13. Jahrhundert in zwei Hauptlinien auf (zu Gilsa und zu Roppershausen). Im 19. Jahrhundert wurden die von Gilsa in den Freiherrenstand erhoben.

Enthält

Güter- und Lehensgeschäfte, Pfandbriefe, Vergleiche, Testamente
Lehensurkunden von den Landgrafen zu Hessen-Kassel und dem Stift Fritzlar

Literatur

L. Rosinsky, Adel im Altkreis Rotenburg: die Familie von Gilsa zu Ropperhausen, in: Rund um den Alheimer 35 (2014), S. 6-12; H. Th. Gräf (Hg.), Adliges Leben am Ausgang des Ancien Régime: die Tagebuchaufzeichnungen (1754 - 1798) des Georg Ernst von und zu Gilsa (Untersuchungen und Materialien zur Verfassungs- und Landesgeschichte, 26), Marburg 2010; F. Freiherr v. u. z. Gilsa, Historische Schriften über die Burgen Schönstein und Jesberg sowie ihre Burgmannen, Augsburg 2009; R. Schäfer, Das Alsfelder Geschlecht von Gilsa, in: Mitteilungen der hessischen familiengeschichtlichen Vereinigung in Darmstadt 8 (1948/53), S. 298-301; S. Frhr. von Dörnberg, Stammtafeln der Althessischen Ritterschaft [...], Bad Hersfeld 1958; E.H. Kneschke, Neues allgemeines Adels-Lexikon, Leipzig 1861, Bd. 3, S. 524f.; Internet: www.gilsa-online.de.

Findmittel

Arcinsys-Datenbank

Repertorium von Gilsa, angelegt um 1895, ergänzt um 1900, handschriftlich, 1 Band (Signatur: R 1983).

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

120 Urkunden

Filmkopien

Die Urkunden sind als Mikrofiches verfügbar.

Benutzung

Die Urkunden werden im Original vorgelegt.