HStAM Bestand Urk. 114

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

von Dörnberg [ehemals X 5 von Dörnberg]

Laufzeit

1267-1909

Siehe

Korrespondierende Archivalien

Urk. 13 Generalrepertorium [ehemals Urk. A I t]; Urk. 14 Landgräfliche Aktiv- und Passivlehen [ehemals Urk. A I u]; Urk. 49 Hessische Adels- und Bürgerfamilien [ehemals Urk. A VI];. Urk. 76 Fulda, Lehnreverse [ehemals Urk. R I b]; Best. 17 c Regierung Kassel Lehnhof; Best. 17d Regierung Kassel Familienrepositur; Best. 17 e Regierung Kassel Ortsreposituren; Best. 95 Adel und Lehnhof; Best. 340 von Dörnberg; P II Karten Dörnberg.

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Die Urkunden der Familie von Dörnberg gelangten im Jahr 1886 als Depositum in das Staatsarchiv Marburg, wo sie geordnet und verzeichnet wurden.
In den Jahren 2007-2016 wurden die einzelnen Überlieferungen vereinzelt und umverpackt, die Siegel wurden mit Siegeltaschen versehen und die Signaturen wurden auf Numerus Currens umgestellt.

Geschichte des Bestandsbildners

Die Familie von Dörnberg ist ein altes hessisches Adelsgeschlecht und Mitglied der Althessischen Ritterschaft. Sie wurde 1100 erstmals urkundlich erwähnt, namensgebend war der Ort Dörnberg (Gemeinde Habichtswald). Stammsitz der Familie ist seit 1477 die Burg Herzberg bei Breitenbach am Herzberg, zu ihren Besitzungen gehörte auch Schloss Hausen bei Oberaula. 1663 wurden sie in den Freiherrenstand erhoben, seit dem Jahr 1732 hatten sie das Amt des Erbküchenmeisters in der Landgrafschaft Hessen inne. Ihr vielleicht bekanntester Vertreter war Wilhelm Freiherr von Dörnberg, hessischer Freiheitskämpfer während der Revolutions- und Freiheitskriege.

Enthält

Lehenbriefe
Urkunden einzelne Güter betreffend
Familienurkunden
Milde Stiftungen
Fremde Urkunden

Literatur

A. Eckhardt, Klosterarchive 7 (VHKH 9), Marburg 1977; E.H. Kneschke, Neues allgemeines Adels-Lexikon, Leipzig 1859, Bd. 1, S. 530f.; S. Frhr. von Dörnberg, Stammtafeln der Althessischen Ritterschaft [...], Bad Hersfeld 1958; Genealogisches Handbuch der freiherrlichen Häuser 2002, S. 32-44; L. Zimmermann, Die Zentralverwaltung Oberhessens unter dem Hofmeister Hans von Dörnberg, Darmstadt/Marburg 1974; D. Sieburg, Die hessischen Erbämter unter besonderer Berücksichtigung des Erbküchenmeisteramtes der Freiherren von Dörnberg, in: Schwälmer Jahrbuch 1988, S. 168-195; E. Brauns, Die Herren von Dörnberg und ihr Stammsitz in Hausen, in: Hessische Familienkunde 16 (1982/83), S. 177-184; D. Sieburg, Vor 190 Jahren: Der 23. April 1809 – Wilhelm von Dörnberg und der Aufstand der Kurhessen, in: Mitteilungen des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 35, 1999, S. 24-30.

Findmittel

Arcinsys

Repertorium von Dörnberg, angelegt 1889/90, handschriftlich, 1 Band (Signatur: R 1978).

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

1616 Urkunden

Filmkopien

Die Urkunden sind als Mikrofiches verfügbar.

Benutzung

Die Urkunden werden im Original vorgelegt.