HStAM Bestand Urk. 108

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

von Boyneburgk-Stedtfeld [ehemals X 5 von Boyneburgk-Stedtfeld]

Laufzeit

1359-1832

Siehe

Korrespondierende Archivalien

Urk. 13 Generalrepertorium [ehemals Urk. A I t]; Urk. 14 Landgräfliche Aktiv- und Passivlehen [ehemals Urk. A I u]; Urk. 49 Hessische Adels- und Bürgerfamilien [ehemals Urk. A VI]; Urk. 72 Hanau, Adel [ehemals Urk. O II e]; Urk. 76 Fulda, Lehnreverse [ehemals Urk. R I b]; Urk. 80 Fulda, Adelsarchive [ehemals Urk. R IX]; Urk. 109 von Boineburg-Lengsfeld [ehemals Urk. X 5]; Urk. 148 von Boineburg-Lengsfeld [ehemals Urk. X 5]; Best. 17 c Regierung Kassel Lehnhof; Best. 17d Regierung Kassel Familienrepositur; Best. 95 Adel und Lehnhof; Best. 340 von Boineburg gen. Hohenstein; Best. 340 von Boineburg-Lengsfeld; Best. 340 von Boyneburgk-Stedtfeld; M 56 von Boyneburg.

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Die Urkunden der Familie von Boyneburgk-Stedtfeld gelangten im späten 19. bzw. frühen 20. Jahrhundert als Depositum in das Staatsarchiv Marburg, wo sie geordnet und verzeichnet wurden.
In den Jahren 2007-2016 wurden die einzelnen Überlieferungen vereinzelt und umverpackt, die Siegel wurden mit Siegeltaschen versehen und die Signaturen wurden auf Numerus Currens umgestellt.

Geschichte des Bestandsbildners

Die Familie von Boineburg/Boyneburgk ist ein altes deutsches Adelsgeschlecht und Mitglied der Althessischen Ritterschaft. 1460 erhielten sie vom Landgrafen von Hessen die gleichnamige Burg zwischen Eschwege und Sontra als Erblehen. Im 13. Jahrhundert teilte sich die Familie in mehrere Zweige auf. Zwei von ihnen sind nach der Farbfolge ihrer Schildquadrierungen benannt. Der Stamm „Bischhausen” und der von „Laudenbach“ waren die von der „schwarzen Fahne“, der Stamm „Stedtfeld“ und der Stamm „Wichmannshausen“ wurde von der „weißen Fahne“ genannt. Die Gutsherrschaft Stedtfeld war 1420 durch Heirat in den Besitz der Familie gelangt. Die von Boyneburgk-Stedtfeld blieben bis in die heutige Zeit im Besitz der Burg bzw. der Ruine Boyneburg.

Literatur

T. Diehl, Adelsherrschaft im Werraraum. Das Gericht Boyneburg im Prozess der Grundlegung frühmoderner Staatlichkeit (Ende des 16. bis Anfang des 18. Jahrhunderts), Darmstadt/Marburg 2010; P. Moraw, Die Boyneburg und die Landgrafschaft Hessen, in: Hessen. Geschichte und Politik, hg. v. B. Heidenreich und K. Böhme, Stuttgart 2000, S. 150-161; E.H. Kneschke, Neues allgemeines Adels-Lexikon, Leipzig 1859, Bd. 1, S. 537ff.; U. Fiedler, Die Boyneburg bei Sontra-Wichmannshausen, Wiesbaden 1992; S. Frhr. von Dörnberg, Stammtafeln der Althessischen Ritterschaft [...], Bad Hersfeld 1958; H. Nicolai, Waldeckische Wappen. Beiträge zur Familiengeschichte, Teil1, Arolsen 1985, S. 175f.; A. v. Boineburg-Lengsfeld, Die ehemaligen Besitzungen der Grafen und Freiherrn von Boineburg im Großherzogthum Hessen und in den früher dazu gehörigen Landen, in: Archiv für hessische Geschichte und Altertumskunde 8 (1854), S. 31-64.

Findmittel

Arcinsys-Datenbank

Zettelverzeichnis von Boyneburgk-Stedtfeld (keine Regesten!), angelegt um 1894, handschriftlich, 1 Faszikel Zettel (Signatur: R 1972)

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

78 Urkunden

Filmkopien

Die Urkunden sind als Mikrofiches verfügbar.

Benutzung

Die Urkunden werden im Original vorgelegt.