HStAD Bestand H 54 Roedermark

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Beschreibung

Serie

Bezeichnung

Schulen

Identifikation (kurz)

Titel 

Rödermark: Schule an den Linden (Grundschule)

Laufzeit 

1877-2002

Bestandsdaten

Geschichte des Bestandsbildners 

Der Schulbetrieb in Urberach ist namentlich seit 1700 belegt. Bis 1832 war die Schule einklassig und beherbergte 220 Schüler, welche im 1820 errichteten Schulhaus in der Borngasse untergebracht waren. Bis 1845 stieg die Anzahl der Klassen auf vier mit insgesamt ca. 341 Schülern an, welche in Elementar-, mittlere und Oberklasse aufgeteilt waren. Zehn Jahre später wurde zusätzlich eine weibliche Industrieschule ins Leben gerufen. 1859 folgte aufgrund steigender Schülerzahlen der Neubau in der Frankfurter Straße. Bis 1906 - als die Schule sechsklassig wurde - reichte dieser aus, die zwei neuen Klassen mussten zwischenzeitlich in ein altes Fabrikgelände ausgelagert werden. Als Reaktion darauf wurde 1907 neues Schulgebäude in der Ringstraße erbaut, welches Platz für alle Klassen bot und auch heutzutage noch in umgebauter Form das Hauptgebäude der Schule darstellt. Die bis 1908 hinzugekommenen Klassen 7 und 8 mussten im alten Schulgebäude in der Frankfurter Straße unterrichtet werden. Mit Kriegsende 1945 folgte ein Anstieg der Dorfbevölkerung durch Heimatvertriebene und Flüchtlinge aus den Städten, das Schulgebäude diente als Notunterkunft, wodurch kein normaler Schulbetrieb möglich war. 1958 wurden daher die neuen Pavillons I und II eingeweiht. Im Laufe der 60er Jahre folgten die Pavillons III-V sowie die Turnhalle, zu dieser Zeit war die Grund- und Hauptschule Urberach in Grundschul-, Förderschul- und Hauptschulklassen aufgeteilt, zudem wurde eine Zweigstelle in der Liebigstraße eingerichtet. In den 70er Jahren wurden Pläne zur Umformung der Haupt- und in eine Gesamtschule diskutiert, 1978 fiel die Entscheidung: die Grundschule in der Töpferstraße wurde selbstständig und beherbergte nur noch die Klassen 1-6, die Hauptschule wurde um einen Realschulzweig erweitert. 1991 erhielt die Grund- und Hauptschule Urberach schließlich ihren endgültigen Namen „An den Linden“. 2002 wurden sowohl die Förderstufe als auch die Zweigstelle in der Liebigstraße aufgelöst.

Enthält  u.a.

Schulschriftgut, insbesondere Unterlagen zu den Schülern, zum Unterricht und zur Schulverwaltung, Schulchroniken (Fotoalben)

Literatur 

s. auch: http://www.schuleandenlinden.de/Startseite/ (Abgerufen am 13.1.2015)

Die Schulen von Urberach. Eine kleine Chronik aufgezeichnet von Heinz Jakobi

Findmittel 

Online-Datenbank (Arcinsys)

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang 

6,250 m

Referent 

Eva Rödel

Bearbeiter 

Unverzeichnet: 0,375 m