UniA Marburg Bestand Urk. 91

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Universität Marburg [ehemals: Urkunden X 4 c]

Laufzeit

1270, 1323-1745, 1827, 1831, 1885, 1939

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Die Urkunden wurde 1890 als Teil des Depositums der Universität ins Staatsarchiv Marburg gegeben. Das Verfügungsrecht über sie hatte zu diesem Zeitpunkt der Kurator. Die in Bestand 305a I befindlichen Stücke gelangten ebenfalls 1890 ins Staatsarchiv und wurden später in den Urkundenbestand eingegliedert. Dazu kamen durch eine spätere Abgabe die Statuten aus dem Jahr 1885 (Nr. 484) und aus dem Bestand 308a Nr. 485 aus dem Jahr 1939. 2013 wurden sieben Urkunden dem Bestand 306 Administrationskommission entnommen und unter den Nummern 486 bis 492 dem Bestand angefügt.

Enthält

Neben den vormals in Bestand 305a I befindlichen wichtigen Stiftungsurkunden der Universität Marburg von 1541 und 1653 und der Universität Rinteln von 1621 enthält der Bestand Urkunden aus dem Archiv des Dominikanerklosters (ab 1341), des Franziskaner- oder Barfüßerklosters (ab 1347) und der Kugelherren (Brüder vom gemeinsamen Leben, ab 1323) zu Marburg und einige wenige Stücke weiterer Klöster, deren Besitz nach der Reformation zumindest teilweise als Stiftungsvermögen an die Universität gegeben wurde. Darunter findet sich das älteste Stück aus dem Archiv des Stifts St. Georg zu Homberg, ausgestellt vom Kloster Hersfeld im Jahr 1270. Über die Hälfte des Bestandes besteht aus Urkunden der Universität, darunter zahlreiche zahlreiche Pacht- und Leiheurkunden für Gärten, Äcker und Wiesen im Besitz der Universität.

Literatur

Von den aus den Klosterarchiven stammenden Urkunden finden sich ausführliche Regesten in: Klosterarchive (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 9), vor allem Band 4.

Findmittel

Arcinsys (Regesten der Reihe Klosterarchive der Historischen Kommission für Hessen, soweit vorhanden). Handschriftliches Findbuch (Abgabeverzeichnis 1890/1), geordnet nach Ortsbetreffen. Vorangestellt ist eine nach Provenienzen und dann nach Datum geordnete Konkordanz.

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

492 Urkunden

Benutzung

Die Urkunden sind digitalisiert. Originale werden nur in besonderen Ausnahmefällen vorgelegt.