HStAM Bestand 12

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Kurhessisches Kriegsministerium

Laufzeit

1813-1866

Siehe

Korrespondierende Archivalien

a. Zentralabteilung:

Vorakten in Bestand 4 h Kriegssachen und Bestand 5 Geheimer Rat

Protokolle in Prot. II Kassel B

b. Kriegsdepartement:

Vorakten in Bestand 4 h Kriegssachen

Militärjustizakten nach 1821 in Bestand 14 Militärgerichte

Protokolle in Prot. II Kassel B

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

a. Zentralabteilung:
b. Kriegsdepartment:
c. Militärökonomiedepartement: Ein Großteil der älteren Akten wurde um 1862 kassiert.
d. Kriegskommissariat: Da die Akten normalerweise nur wenige Jahre aufgehoben wurden ist die vorhandene Überlieferung fragmentarisch.

Geschichte des Bestandsbildners

a. Zentralabteilung:
Die das Militärwesen betreffenden Akten des Geheimen Rates (Geheime Kriegskanzlei) wurden 1821 vom neugeschaffenen Generalkriegsdepartement, die des Chefs des Generalkriegsdepartements (seit 1831 Kriegsdepartement) vom Kriegsminister übernommen, als diesem 1833 die unmittelbare Leitung der Militärverwaltung übertragen wurde. Das Ministerialbüro firmierte ab 1859 als Zentralabteilung des Kriegsministeriums.
b. Kriegsdepartment:
Die 1. Abteilung des 1813 wiedererrichteten Generalkriegskollegiums wurde 1821 zur 1. Abteilung (bis 1826 auch Departement der Kriegs-verfassung genannt) des Generalkriegsdepartements (ab 1831 Kriegsdepartements) und 1833 zur Abteilung für die allgemeinen Armeeangelegenheiten im Kriegsministerium. 1840 wurde sie in Kriegs-departement umbenannt (nicht zu verwechseln mit dem 1831-1833 bestehenden Kriegsdepartement).
c. Militärökonomiedepartement:
Die 2. Abteilung des Generalkriegskollegiums wurde 1821 zur 2. Abteilung (bis 1826 auch Departement der Militärökonomie genannt) des Generalkriegsdepartements (ab 1831 Kriegsdepartements) und 1833 zur Abteilung für die Militärökonomie (ab 1840 Militärökonomiedepartement) im Kriegsministerium.
d. Kriegskommissariat:
Das Kriegskommissariat des Generalkriegskollegiums und (ab 1821) des Generalkriegsdepartements ging 1827 in der seit 1823 bestehenden Gegenschreiberei der 2. Abteilung des Generalkriegsdepartements auf, erhielt aber 1833 wieder seine frühere Bezeichnung. Seine Hauptaufgabe bestand in der Prüfung der von den Truppeneinheiten und den Einrichtungen der Militärverwaltung eingereichten Rapporte, Abrechnungen und Inventare.

Enthält

b. Kriegsdepartment:
Formations-, Dienstordnungs-, Ausbildungs-, Rekrutierungs-, Remonte- und Bewaffnungsangelegenheiten und bis 1821 auch Militärgerichts-barkeit
c. Militärökonomiedepartement: Akten zu Geld-, Proviant- und Materialbedarf und Überwachung des gesamten Kassen- und Rechnungswesens

Findmittel

Veröffentl. Findbuch für 12a-d 'Kurhessisches Kriegsministerium und Vorbehörden' von G. Hollenberg, 1985

HADIS-Datenbank (Retrokonversion des Findbuches)

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

45,66 MM (a. Zentralabteilung: 14,41 MM; b. Kriegsdepartement: 12,5 MM; c Militärökonomiedepartement: 11,75 MM; d. Kriegskommissariat: 7 MM)