AdJb Bestand N 23

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Noack, Helmut (1900-1919)

Siehe

Korrespondierende Archivalien

G 8 Nr. 5 (Marmorbüste Noacks)

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Der Nachlass Helmut Noacks ist von Eltern und Freunden zu einem Persönlichkeitsbild zusammengefügt worden und spiegelt den Werdegang eines deutschen Jungen unter den Einflüssen dessen Zeit wider. Aufschlussreich erscheinen vor allem die Briefe Noacks an seine Eltern, verbunden mit Tagebucheinträgen und zahlreichen Fotografien.
Zugang 26/2014 (Provenienz: Freundin Lisa R.).

Geschichte des Bestandsbildners

* 20.3.1900 in Berlin- Charlottenburg, + 21.5.1919 bei Bauske (Lettland)
Eltern: Ilse Noack geb. Müller und Ludwig Noack (Landbauinspektor)
Werdegang: 1906-1916 Fichte-Gymnasium in Berlin-Wilmersdorf
1916-1917 Gymnasium Friedenau
1917 Dr. Fischersche Vorbereitungsanstalt in Berlin
Helmut Noack kam 1913 zum Wandervogel e.V. und ist durch seinen Tod im Selbstmordkommando eines Freikorps im Baltikum zu einer Symbolfigur der nationalen Bünde der Weimarer Zeit geworden. 1917 hatte er sich als Freiwilliger an die Front gemeldet, wurde aber wegen mangelnder Ausbildung nicht sofort eingesetzt. Daher suchte er noch nach Kriegsende seinen Einsatz in einem der von nationalistisch orientierten Jugendbewegten aufgestellten Freikorps. Seine Gedanken schrieb er in Gedichten, Aufsätzen und Tagebüchern nieder. Die Eltern Noacks betrieben die Herausgabe des Werkes 'Ringende Jugend' (1920) mit den Gedichten und Tagebuchauszügen des Gefallenen.

Findmittel

Online-Datenbank ArcInSys

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

4 Archivkartons