HStAD Bestand H 60

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Ämter für Lehrerausbildung, Lehrerfortbildung und Lehrerweiterbildung

Laufzeit

1929-2006

Siehe

Korrespondierende Archivalien

Bestand H 1, Prüfungen 2. Staatsexamen (die Studienseminare gaben ihre Prüfungsakten bis zur Auflösung der Schulabteilung des RP Darmstadt zentral dorthin ab)

Archiv der TU Darmstadt, Bestand 807 (291 Staatsexamensarbeiten).

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Bestand besteht aus Akten:
- des Amtes für Lehrerausbildung, Außenstelle Gießen (Wissenschaftliches Prüfungsamt für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen an der Justus-Liebig-Universität Gießen)
- des Pädagogischen Instituts Starkenburg im Hessischen Landesinstitut für Pädagogik bzw. dessen Vorgängerinstitution, dem Hessischen Institut für Lehrerfortbildung Seeheim
Die Akten des Pädagogischen Instituts und des Hessischen Instituts wurden 2012 durch das Amt für Lehrerbildung, Außenstelle Seeheim-Jugenheim, abgegeben.
- Akten der Prüfungsstelle Gießen

Geschichte des Bestandsbildners

Lehrerausbildung:
Im Zuge der "Verordnung über die pädagogische Ausbildung und die zweite Staatsprüfung für das Lehramt an den Grundschulen, für das Lehramt an den Hauptschulen und Realschulen und für das Lehramt an Sonderschu-len" von 1970 (GVBl. II 322-55) wurden in Hessen Studienseminare für Grund-, Haupt-, Real- und Sonderschulen eingerichtet. Im Laufe der 1970er und 1980er Jahre wurde die Ausbildung an den Studienseminaren mehrfach umstrukturiert. 1990 wurde in Hessen die Zahl der Studienseminare stark verringert.
Vorgängereinrichtung der Prüfungsstellen sind die Wissenschaftlichen Prüfungsämter für die Lehrämter an den Universitäten, die bis 2001 für die Abnahme des ersten Staatsexamens der Lehramtskandidaten zuständig waren.
2001 entstand das Amt für Lehrerausbildung, das für die Ersten und Zweiten Staatsprüfungen für die Lehrämter zuständig war und die Fach- und Dienstaufsicht über die Studienseminare ausübte. 2005 ist aus dem Amt für Lehrerausbildung das Amt für Lehrerbildung (AfL) hervorgegangen. Auch das AfL war für beide Phasen der Lehrerausbildung zuständig. 2013 ging das Amt für Lehrerbildung im Landesschulamt auf. Nach Auflösung des Landesschulamtes wurde zum April 2015 die Hessische Lehrkräfteakademie als Nachfolger errichtet.

Lehrerfort- und -Weiterbildung:
Das Hessische Landesinstitut für Pädagogik (HeLP) hatte den Auftrag, Schulen in ihrer Weiterentwicklung zu beraten und zu unterstützen sowie Lehrer fortzubilden und für neue Aufgaben zu qualifizieren.
Das HeLP entwickelte sich aus dem HILF, dem Hessischen Institut für Lehrerfortbildung.
Nachfolger von HILF und HeLP ist das Amt für Lehrerbildung (AfL).
Der Standort Seeheim-Jugenheim (Schloss Heiligenberg) wurde im Oktober 2012 geräumt und aufgelöst.
2013 ging das Amt für Lehrerbildung im Landesschulamt auf. Nach Auflösung des Landesschulamtes wurde zum April 2015 die Hessische Lehrkräfteakademie als Nachfolger errichtet.

Enthält

- Prüfungsakten der Außenstelle Gießen des Amtes für Lehrerausbildung (Wissenschaftliches Prüfungsamt für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen an der Justus-Liebig-Universität Gießen)
- Akten zur Lehrerfort- und Lehrerweiterbildung der Außenstelle Seeheim-Jugenheim des AfL (Altakten HILF und HeLP) sowie zu kulturellen und Bauaktivitäten auf Schloss Heiligenberg
- pädagogische und wissenschaftliche Hausarbeiten

Findmittel

Online-Datenbank Arcinsys

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

24,625 m

Referent

Eva Rödel

Bearbeiter

erschlossen

Benutzung

Examensarbeiten der Ersten Staatsprüfung für Lehrämter an Schulen kommt ein Werkcharakter im Sinne des Urheberrechtes (UrhG) zu. Sie sind als Sprach- und Schriftwerke i.S.v. § 2 Abs. 1 Nr. 1 UrhG einzustufen. Die Autoren verfügen über das alleinige Urheberrecht und die hieraus resultierenden Nutzungsrechte an ihren nicht veröffentlichten Arbeiten, dazu zählen die Veröffentlichung (§ 12 UrhG), Verbreitung (§ 17 UrhG), Vervielfältigung (§ 16 UrhG) und öffentliche Zugänglichmachung sowie nichtkommerzielle oder kommerzielle Verwertung ihrer Arbeiten. Eine Zugänglichmachung der Arbeit für die Öffentlichkeit ohne die in § 6 Abs. 1 UrhG geforderte Zustimmung des Urhebers ist nichts rechtens. Die Anfertigung von Kopien der Arbeiten ist aus urheberrechtlichen Gründen nicht möglich, da das Staatsarchiv Darmstadt nicht über das Recht der Verbreitung verfügt. Möglich sind Einsichtnahmen im Lesesaal des Staatsarchivs Darmstadt, sofern die Nutzer ein wissenschaftliches Forschungsvorhaben verfolgen. Aus unveröffentlichten Arbeiten darf prinzipiell nur mit Zustimmung des Urhebers zitiert werden.