UniA Marburg Bestand 305 d

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Benefizieninspektion

Laufzeit

1798-1899

Siehe

Korrespondierende Archivalien

Bestand 305a Rektor und Senat, Bestand 305c Collegium Examinatorium, Bestand 310 Kurator/Verwaltungsdirektor/Kanzler

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Der Bestand wurde in mehreren Ablieferungen bis 1902 abgegeben und dann im Hessischen Staatsarchiv Marburg verzeichnet (Aktenrepertorium 1872 in 305a Nr. 8156, Abgabeliste 1902 und Verzeichnung in 305a Nr. 8158).

Geschichte des Bestandsbildners

Die Benefizieninspektion wurde am 15. September 1824 (Statut vom 19. Januar 1825) als Verwaltung sämtlicher staatlicher und privater Benefizien mit Ausnahme der Stipendien, die aus der Stipendiatenkasse stammten, gegründet. Damit sollte das Nebeneinander des Collegium Examinatorium und der Inspektion der neuen Freitisch-Anstalt (gegründet am 2. Juli 1815 durch den Kurfürsten mit 25 Freitischstellen) beendet werden. Die Inspektion bestand aus dem Prorektor, dem Vizekanzler (ab 1869 einem Senatsmitglied) und je einem Professor aller Fakultäten und entschied über die Vergabe von Stipendien und Freitischen.

Enthält

Der Bestand enthält allgemeine Verwaltungsakten, z. B. Nr. 2 zur Einrichtung der Benefizieninspektion und ihren Aufgaben, außerdem zu den Stipendien insgesamt sowie zum Aubry´schen, Bartheld´schen, von Buttlar´schen, von Donop´schen, Dorschel´schen und Eschwege-Aue´schen Benefizium, dem Frankenberger Stadtbenefizium, den neuen Freitischen und den Möllenbeck´schen Benefizien, den Fuldaer Stipendien und Benefizien, dem Gemündener Kirchenkasten-Benefizium, den von Hamm´schen, Hanauer und Kirchheimer Benefizien, den Kommunitätsbenefizien für Mediziner, dem Marburger Stadtbenefizium, dem Rauschenberger städtischen Benefizium, dem von Sobiewolsky´schen, dem Stöhr´schen oder Breitenauer Benefizium, dem Stollenbecker´schen Benefizium zu Hofgeismar, dem Ungarischen Benefizium zu Rohrshain, dem Vultee-Waldenberg´schen, auch Schüler-Preißwerck´schen Benefizium, dem Wetter´schen und dem Wolfischen Benefizium, der Wyttenbach´schen Stiftung für Philologen, Theologen und Juristen, derjenigen für Mediziner und derjenigen für Hebammenschülerinnen sowie zum angeblichen Malsburg´schen und angeblichen Weisbrod´schen Benefizium.

Literatur

Bedürftig, begabt und würdig. Studieren im 'Verwandtschaftshimmel'. Das ältere Stiftungswesen bei der Philipps-Universität Marburg, in: Marburger UniJournal, Sonderausgabe Januar 2000, S. 14-21

Findmittel

Arcinsys (Handschriftliches Findbuch 1902)

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

2,75 MM