UniA Marburg Bestand 305 c

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Collegium Examinatorium

Laufzeit

1559-1877

Siehe

Korrespondierende Archivalien

Bestand 305a Rektor und Senat, Bestand 305d Benefizieninspektion, Bestand 306 Administrationskommission, Abt. Stipendiatenanstalt, Bestand 310 Kurator/Verwaltungsdirektor/Kanzler

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Vor dem Abriss des Aulauflügels des ehemaligen Dominikanerklosters 1887 wurde das Universitätsarchiv an das neu gegründete Staatsarchiv in Marburg als Depositum abgegeben, wozu auch die Akten des Collegium Examinatorum gehörten.

Geschichte des Bestandsbildners

Das Collegium examinatorium war bis 1824 für die Verwaltung sämtlicher Benefizien - mit Ausnahme von 1815 gestifteten 25 kurfürstlichen Freitischen - zuständig, später nur noch für die Hessische Stipendiatenanstalt. Mitglieder sind neben den Prüfern der Prorektor, der Vizekanzler, der Ephorus und der Dekan der Theologischen Fakultät (Stand von 1830).

Enthält

Neben wenigen Akten zur Konstituierung und Geschäftsführung des Kollegiums sowie zu seinen Mitgliedern sind in dem Bestand Akten zum Buchsack´schen Benefizium, zum littauischen bzw. dänischen Benefizium, zum von Donop´schen Benefizium, zum von Eschwege´schen Benefizium, zum Frankenberger Stadt-Benefizium, zum Gemündener Stadt-Benefizium, zum Kirchhainer Stadt-Benefizium, zum Köhler´schen Familienbenefizium, zum Benefizium der Stadt Marburg, zum Möllenbeckischen Benefizium, zum piemontesischen Benefizium, zum polnischen Benefizium, zum Rauschenberger Stadt-Benefizium, zum ungarischen Benefizium, zum Wolff´schen Benefizium und zum Benefizium der Stadt Wetter vorhanden.
Die Masse der Akten entstand bei der Verwaltung der Hessischen Stipendiatenanstalt. Neben allgemeinen Vorgängen finden sich hier Akten zu den Majoren und den Minoren, darunter zahlreiche disziplinarische Angelegenheiten, aber auch zu Speisung und Studienleistungen der Minoren, zu den Pröbsten sowie zu den Präsentationen der Städte im allgemeinen und den einzelnen, von den Städten präsentierten Kandidaten.
Ein Stipendiatenverzeichnis etwa aus dem Jahr 1800 befindet sich in Bestand 305a Nr. 5076.

Literatur

Bedürftig, begabt und würdig. Studieren im 'Verwandtschaftshimmel'. Das ältere Stiftungswesen bei der Philipps-Universität Marburg, in: Marburger UniJournal, Sonderausgabe Januar 2000, S. 14-21

Karl-Hermann Wegner, Studium und Stipendium in Hessen vor der Reformation, in: Studium und Stipendium. Untersuchungen zur Geschichte des hessischen Stipendiatenwesens, hg. von Walter Heinemeyer (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 37), Marburg 1977, S. 3-76

Walter Heinemeyer, Pro studiosis pauperibus. Die Anfänge des reformatorischen Stipendiatenwesens in Hessen, in: Studium und Stipendium. Untersuchungen zur Geschichte des hessischen Stipendiatenwesens, hg. von dems. (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 37), Marburg 1977, S. 77-100

Heinrich Meyer zu Ermgassen, Tisch und Losament. Verköstigung und Unterbringung der Stipendiaten in Marburg, in: Studium und Stipendium. Untersuchungen zur Geschichte des hessischen Stipendiatenwesens, hg. von Walter Heinemeyer (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 37), Marburg 1977, S. 101-240

Jukunda Nagy, Das 'Piemontesische Stipendium' an der Philipps-Universität Marburg, in: Studium und Stipendium. Untersuchungen zur Geschichte des hessischen Stipendiatenwesens, hg. von Walter Heinemeyer (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 37), Marburg 1977, S. 241-246

Findmittel

Handschriftliches Findbuch (Abgabeverzeichnis 1890/4)

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

3,25 MM