HStAD Bestand H 34

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Beschreibung

Identifikation (kurz)

Titel

Straßenbauämter (Ämter für Straßen- und Verkehrswesen, heute: Hessen Mobil)

Laufzeit

(1877-) 1945 - 2012

Siehe

Korrespondierende Archivalien

Akten über Bau und Unterhaltung von Straßen bis 1945 überwiegend bei den Kreisämtern (Bestand G 15)

Die Überlieferung vor 1945 befindet sich in Bestand G 34 (Oberbaudirektion)

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Ablieferung der Straßenbauämter bzw. des Landesamtes f. Straßenbau, Wiesbaden
Viele Akten befanden sich in einem nur rudimentären Ordnungszustand und mussten bei der Verzeichnung größtenteils formiert werden.

Geschichte des Bestandsbildners

1894 erfolgte die Einrichtung von fünf Straßenbauämtern im Bereich des Großherzogtums Hessen neben sieben Hochbauämtern, deren Zuständigkeit bis dahin bei den Kreisbauämtern gelegen hatte. Durch das Gesetz über den Bau und die Unterhaltung der Kunststraßen 1896 gingen die Staatsstraßen wieder in die Verwaltung der Kreise über, deshalb wurden die Straßenbauämter zum 1.4.1897 aufgehoben. Durch das Gesetz über das Straßenwesen in Hessen übernahmen die Provinzen 1926 die Straßenbauverwaltung (mit Wirkung vom 1.4.1927). Infolge der Aufhebung der Provinzen 1937 erfolgte die Umwandlung der Provinzial-Tiefbauverwaltungen in Hessische Straßenbauämter (Darmstadt, Gießen und Mainz). Nach 1945 Fortbestand und Errichtung weiterer Straßenbauämter. 1957 und 1958 wurden zusätzliche Straßenneubauämter eingerichtet (1957: Rhein-Main zu Wiesbaden, Hessen-Süd zu Darmstadt, 1958: Hessen-Mitte zu Gießen). Durch das Hessische Straßengesetz von 1962 wurden die Straßenbauämter zu unteren Straßenbaubehörden des Landes. 1978 erfolgte der Zusammenschluss von Straßenbauämtern und Straßenneubauämtern zu Straßenbauämtern (Auflösung u.a. der bisherigen Straßenneubauämter Hessen-Mitte und Hessen-Süd und Eingliederung in die bereits in Darmstadt und Gießen bestehenden Straßenbauämter mit Wirkung vom 1.4.1978). Die Überlieferung der Provinzialbehörden sowie u.a. auch des Straßenbauamtes Gießen gehören zu den Kriegsverlusten (Vernichtung 1944/45 durch Bombenangriffe und durch Zwangsarbeiter).
1994 wurde die untere Straßenbaubehörde für Bundesfernstraßen, Landesstraßen und Kreisstraßen in 'Ämter für Straßen- und Verkehrswesen' umbenannt (GVB1.1 S. 696). Den aktuellen organisatorischen Stand spiegelt die 'Verordnung über die Ämter für Straßen- und Verkehrswesen' vom 24.1.1997 wider, welche die Dienstsitze der unteren Straßenbaubehörden und die ihnen zugeordneten Straßenmeistereien festgelegt und zugleich die Anzahl der Ämter für Straßen- und Verkehrswesen und der ihnen zugeordneten Straßenmeistereien deutlich verringert hat (GVB1.1S. 32).
Am 1.1.2012 wurde die Hessische Straßen- und Verkehrsverwaltung in 'Hessen Mobil - Straßen- und Verkehrsmanagement' unbenannt. Hessen Mobil ist eine obere Landesbehörde mit einer Zentralisierung in Wiesbaden und zwölf weiteren Standorten (Bad Arolsen, Bensheim, Darmstadt, Dillenburg, Eschwege, Frankfurt (bis Ende 2012), Fulda, Gelnhausen, Kassel, Marburg, Schotten, Wetzlar, Wiesbaden) in Hessen. Sie gliedert sich in die vier Abteilungen Planung, Bau, Betrieb und Verkehr. In den einzelnen Standorten sind die Abteilungen durch Dezernate vertreten, die in Wiesbaden zusammengefasst sind. Des Weiteren existieren 60 Autobahn- und Straßenmeistereien.

Enthält

Akten über Baumaßnahmen der Straßenbauämter Bensheim, Darmstadt, Gießen und Schotten bzw. der Straßenneubauämter Hessen-Süd und Hessen-Mitte.
Personalakten und Personalbögen, Verkehrswesen, Straßen- und Brückenbauakten, Akten über Baumaßnahmen verschiedener Provenienzen

Literatur

Hessisches Landesamt für Straßen und Verkehrswesen: 50 Jahre Hessisches Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen, Mainz-Kastel 2004.

125 Jahre Straßenbau in Hessen, hrsg. von der Hessischen Straßen- und Verkehrsverwaltung, Wiesbaden o.D. [2002]

Findmittel

Online-Datenbank (Arcinsys)

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

44 m

Referent

Karina Jaeger/ Dr. Eva Rödel

Bearbeiter

komplett erschlossen