HStAM Bestand 275 Eschwege

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Beschreibung

Serie

Bezeichnung

Amtsgerichte (bis 1968)

Identifikation (kurz)

Titel 

Amtsgericht Eschwege

Laufzeit 

1824-2004

Siehe

Korrespondierende Archivalien 

277 Eschwege (Amtsgericht Eschwege ab 1968)

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte 

Die älteste Übernahme datiert aus dem Jahr 1907, die jüngste aus dem Jahr 2015.

Geschichte des Bestandsbildners 

Das Fürstlich Rotenburgische Justizamt Eschwege und das Justizamt Eschwege (II) wurden am 1. Januar 1822 eingerichtet (kurh. GS 1821, S. 29, 69). Mit der Eingliederung der hessen-rotenburgischen Ämter („Rotenburger Quart“) wurde es am 28. November 1834 in „Justizamt Eschwege I“ umbenannt (kurhGS 1834, S. 216).
Nach der Annexion Kurhessens durch Preußen wurde es am 1. September 1867 mit dem Justizamt Eschwege II vereinigt und mit diesem wiederum umbenannt in „Amtsgericht Eschwege“ (PrJMBl. 1867, S. 221). Es gehörte nunmehr zur preußischen Provinz Hessen-Nassau.

Zur Zuständigkeit des Justizamts Eschwege II gehörten bis zum Jahr 1834 die kurhessischen Reservatrechte in den hessen-rotenburgischen Ämtern Eschwege, Bilstein, Germerode und Wanfried, insbesondere auf dem Gebiet der freiwilligen Gerichtsbarkeit.

Gerichtsbezirk:
Abterode (1822-1836 [E II], seit Okt. 1932), Alberode (seit Okt. 1932), Albungen, Altefeld (seit Okt. 1932), Altenburschla (seit Okt. 1932), Archfeld (seit Okt. 1933), Aue, Bernsdorf** (seit 1837 [E II]), Bischhausen (seit Okt. 1932), Datterode (1822-1836 [E I], seit Okt. 1932), Eltmannshausen (seit 1837 [E II]), Eschwege, Frankenhain (seit Okt. 1950), Frankershausen (1822-1836 [E II], seit Okt. 1950), Frieda (1822-1836 [E I], seit Okt. 1932), Grandenborn (seit Okt. 1932), Germerode (seit Okt. 1932), Grebendorf, Heldra (seit Okt. 1932), Hitzelrode, Hitzerode (seit Okt. 1950), Holzhausen (seit Okt. 1933), Jestädt, Kirchhosbach (seit Okt. 1932), Langenhain, Lüderbach (seit Okt. 1932), Markershausen (seit Okt. 1933), Motzenrode, Netra (seit Okt. 1932), Netra (seit Okt. 1932), Neuerhone (seit 1837 [E I]), Niddawitzhausen, Niederdünzebach, Niederhone*, Oberdünzebach, Oberhone (seit 1837 [E I]), Oetmannshausen (seit Okt. 1932), Rambach (seit Okt. 1932), Rechtebach (seit Okt. 1932), Reichensachsen, Rittmannhausen (seit Okt. 1932), Rodebach (seit Okt. 1932), Renda (seit Okt. 1932), Röhrda (seit Okt. 1932), Schwebda, Vockeroda (seit Okt. 1932), Völkershausen (seit Okt. 1932), Waldkappel (seit Okt. 1932), Wanfried (seit Okt. 1932), Weidenhausen (seit Okt. 1932), Weißenborn (seit Okt. 1932), Wellingerode (seit Okt. 1932), Willershausen (seit Okt. 1933), Wipperode**, Wolfterode (seit Okt. 1950)

* 1936 in die Stadt Eschwege eingemeindet
** 1936 wurden die Gemeinden Bernsdorf und Wipperode zu neuen Gemeinde Vierbach vereinigt

Enthält 

Verwaltungsakten, Personalakten, Zivilprozesse, Vormundschaften, Strafsachen, Konkurse, Personalakten, Generalakten ca. 1933-1945

Findmittel 

Arcinsys-Datenbank

Ablieferungslisten

großteils unverzeichnet (7,25 MM, davon 3,5 MM Testamente)

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang 

13,75 MM

Referent 

Herr Dr. Petter, Frau Laube

Informationen / Notizen

Zusatzinformationen 

Letzte Aktualisierung: 30.11.2017