HStAM Bestand 156 a

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Beschreibung

Serie

Bezeichnung

Staatsarchiv Marburg (und Vorgängerarchive)

Identifikation (kurz)

Titel

Hofarchiv Kassel

Laufzeit

1607-1820

Siehe

Korrespondierende Archivalien

Kartei zur Archivgeschichte von Hessen-Kassel (Best. M 73, Nr. 47)

Kartei hessischer Beamter des 16.-19. Jahrhunderts ('Beamtenkartei') (Best. M 73)

Best. R Alte Repertorien

Best. H Handschriften

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Der Bestand wurde anlässlich des Umzugs des Staatsarchivs in das neue Dienstgebäude am Friedrichsplatz grob geordnet und verpackt. Im Jahr 1947 erfolgte eine Auflistung des Inhalts der einzelnen Pakete. Die ursprünglich im Bestand befindlichen alten Repertorien wurden zu Best. R genommen.
Im Jahr 2005 erfolgte die endgültige Verzeichnung des Bestandes. Die Akten aus der Zeit nach 1821 wurden dem Best. 156 c Haus- und Staatsarchiv Kassel zugewiesen. Die alten Paketnummern wurden im Rahmen der Verzeichnung mit aufgenommen, die neuen Signaturen im alten Verzeichnis nachgetragen.

Geschichte des Bestandsbildners

Das Hofarchiv in Kassel ist hervorgegangen aus dem um 1567 erstmals erwähnten Kasseler 'Briefgewölbe'. Von Beginn des 17. Jahrhunderts an begegnet die Bezeichnung Schlossarchiv, ab 1681 Hofarchiv. Letztere blieb bestehen bis zur großen Umorganisation der Staatsverwaltung im Jahre 1821, in deren Kontext die Bildung des Hof-, Staats- und Landesarchivs (ab 1824 Haus- und Staatsarchiv) einzuordnen ist.
Von der Kanzlei, dem Registrator oder den Beamten des Regierungsarchivs mitbetreut, erhielt das Archiv erst im Jahr 1746 mit der Bestallung Reinhard Henrich Jungmanns einen hauptamtlichen Archivar. Die vom Archivregistrator mit versehene Verwaltung des Samtarchivs in Ziegenhain war bereits zu Beginn des 17. Jahrhunderts in den Zuständigkeitsbereich des Lehnssekretärs der Regierung zu Kassel gefallen.
Im Grunde war das Hofarchiv ein Schatzarchiv, das der besonderen Sicherung rechtlich relevanter Unterlagen, v.a. Urkunden und Rechnungen, diente. Akten wurden nur in Einzelfällen in das Archiv aufgenommen.
Ungefähr seit 1746 unterstand es dem Landesherrn, vorher der Regierungskanzlei zu Kassel. Zur Zeit des Siebenjährigen Krieges wie auch während der napoleonischen Herrschaft entstanden Verluste durch Flüchtung und Brand.

Enthält

Neben Anfragen und Berichten enthält der Bestand vor allem die vierbändige Serie 'Schriftwechsel des Hofarchivs', die die Tätigkeit des Archivs in den Kernbereichen widerspiegelt. Das Geschäftstagebuch ab 1759 wurde zu Bestand 156 c Haus- und Staatsarchiv Kassel (lfd. Nr. 9) genommen, da es über das Jahr 1821 hinausreicht.

Literatur

Dülfer, Kurt: Zur Geschichte des Hofarchivs in Kassel, des späteren Haus- und Staatsarchivs, in: Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde, Band 65/66, Kassel 1954/55

Ders.: Gesamt-Übersicht über die Bestände des Staatsarchivs Marburg, Marburg 1949-1952

Einleitung des Findbuchs zu Best. 156 c Haus- und Staatsarchiv Kassel

Findmittel

HADIS-Datenbank

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

0,2 MM

Bearbeiter

Br, 2006