HStAM Bestand 266 Kassel

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Beschreibung

Serie

Bezeichnung

Kurhessische Obergerichte

Identifikation (kurz)

Titel

Obergericht Kassel

Laufzeit

1821-1867

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Die Prozess- und Verwaltungsakten des Obergerichts gelangten nach 1867 in die Registraturen der preußischen Nachfolgebehörden, in diesem Falle des Kreisgerichts und des seit 1879 bestehenden Landgerichts, teilweise auch der Staatsanwaltschaft. Die beim Obergericht hinterlegten Testamente übernahm das hierfür zuständige Amtsgericht Kassel. In den Jahren 1872-1911 strömte dieses Schriftgut dann in das Staatsarchiv.

Geschichte des Bestandsbildners

Das durch das Organisationsedikt von 1821 eingerichtete Obergericht in Kassel war für den Bereich der Provinz Niederhessen zuständig, dann nach Auflösung der Provinzen und Kreise im Jahre 1848 für die Verwaltungsbezirke Kassel, Eschwege und Fritzlar (mit Ausnahme der Ämter Ziegenhain, Treysa und Neukirchen). Im Jahre 1851 wurde die Zahl der Obergerichte auf Kassel und Fulda beschränkt, wobei der Bezirk des Obergerichts Kassel nunmehr die Kriminalgerichtsbezirke Kassel, Eschwege, Rotenburg, Fritzlar, Rinteln und Marburg umfasste. Im Jahre 1863 kehrte man bis 1867 zu den Verhältnissen zurück, wie sie vor 1848 geherrscht hatten.

Enthält

Justizverwaltungssachen, Zivil- und Strafprozesse, Testamente, Vormundschaftssachen

Findmittel

HADIS-Datenbank

Veröffentl. Findbuch von R. König, 1990 (retrokonvertiert nach HADIS, 2010)

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

26,25 MM