HStAD Bestand H 54 Gross-Bieberau

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Beschreibung

Serie

Bezeichnung

Schulen

Identifikation (kurz)

Titel

Groß-Bieberau: Albert-Einstein-Schule (Kooperative Gesamtschule des Landkreises Darmstadt-Dieburg)

Laufzeit

1900 - 2013

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Im Bestand finden sich auch Unterlagen der Höheren Bürgerschule, der Oberschule sowie der Realschule Groß-Bieberau.

Geschichte des Bestandsbildners

Die Albert-Einstein-Schule ist eine kooperative (schulformbezogene; früher: additive) Gesamtschule, die in ihren Ursprüngen auf die im Jahre 1900 gegründete 'Höhere Bürgerschule Groß-Bieberau' zurückgeht. Ihre direkte Vorstufe hat sie im Schulzentrum Odenwald, einer gemeinsamen Gründung Groß-Bieberaus und den Schulverbandsgemeinden, die z.T. nach der Gebietsreform dem Odenwaldkreis zugeordnet wurden.
Aus der Chronik der Albert-Einstein-Schule (Quelle: Homepage):
'Es sind am 1. Mai 2000 genau 100 Jahre seit der Gründung dieser Anstalt vergangen.
Anlaß dieser Gründung war, daß der ländlichen Gegend unseres Odenwaldes eine weiterführende Schule fehlte.
Nachdem die Schule am1. Mai 1900 unter Beteiligung der Angehörigen und der Freunde der Schule eröffnet worden war, begann der Unterricht am darauffolgenden Tag.
Die Schule durfte erst ab 1905 von Mädchen besucht werden.
Räumliche Entwicklung:
Am Anfang wurde die Schule im Rathaus Groß Bieberau beherbergt, es mußte jedoch bald in dem 1901 übergebenen Turnhallengebäude ein weiterer Unterrichtsraum eingerichtet werden. Dieser wurde allerdings 1923 in eine Wohnung umgewandelt und an seiner Stelle das Lehrerzimmer für den Unterricht genutzt. Es erfolgte eine Teilung der Schüler in dauernd getrennten Klassen.
Als die Ludwigsschule aus Darmstadt die Klassen Sexta bis Quarta nach Bieberau verlegte reichten die Räumlichkeiten nicht mehr aus und so wurde ein Schichtunterricht vormittags und nachmittags eingeführt. Außerdem wurden einige Hilfsräume hinzugezogen.
1945 verlegte man zum Schutz vor Fliegerangriffen einige Klassen nach Fränkisch-Crumbach.
Vom 21. März`45 bis zum 22. Oktober`46 fand wegen des Krieges kein Unterricht statt.
Seit 1948 mußte der Saal neben der Turnhalle wieder mitgenutzt werden.1950 stellte die evangelische Kirche ihren Gemeindesaal dem Unterricht zur Verfügung, trotzdem verschlechterte sich die Raumnot aufgrund der Angliederung der Unter Sekunda in diesem Jahr nochmals.
Als 1952 im alten Volksschulbau einige Räume frei wurden konnte der Schichtunterricht aufgegeben werden. 1956 kamen zwei Klassenzimmer im Feuerwehrhaus hinzu. Später wurde das Dach der Volksschule ausgebaut und im Hof ein Holzbau mit zwei Sälen aufgestellt.
1965 wurde die Ober Prima im Stadtverordnetensitzungssaal unterrichtet.
Mit der Beziehung des neuen Schulgebäudes Im Wesmer am 1. April 1966 standen genügend Räume zur Verfügung. Erst 1976 mußten wieder einige Klassen in die Volksschule ausgelagert werden.
1981 fügte man der sieht 1966 bestehenden Turnhalle eine Großsporthalle bei.
Der 1984 fertiggestellte Erweiterrungsbau löste alle bestehenden Raumprobleme.
Die Schülerzahl war während der ersten 29 Jahre schweren Schwankungen ausgesetzt und jedesmal, wenn sie, je nach Betrachtungsweise, als zu klein angesehen wurde, ging das Gerücht einer Schließung um'

Enthält

Abiturprüfungsarbeiten, Klassenbücher, Jahresberichte, Klassenstatistiken, Notenstatistiken, Personalentwicklung, Protokollbücher, Schulentwicklungsplan, Stundenpläne, Tagebücher, Zensurbuch, Zeugnisnoten, Schülerverzeichnis, Teile der Chronik

Literatur

100 Jahre Albert-Einstein-Schule : von der höheren Bürgerschule zur kooperativen Gesamtschule// Schwinn, Gerd. - Reinheim : Freundeskreis der Albert-Einstein-Schule Groß-Bieberau, 2000

Jahresberichte der Schule

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

4,5 m

Referent

Eva Rödel

Bearbeiter

komplett erschlossen