HStAD Bestand G 28 Ortenberg

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Beschreibung

Serie

Bezeichnung

Amtsgerichte

Identifikation (kurz)

Titel

Amtsgericht Ortenberg

Laufzeit

1818 - 1948 (- 1969)

Siehe

Korrespondierende Archivalien

G 28 A (zugehörige Register)

G 28 B (Gerichtsbücher)

H 14 Ortenberg (ab 1945)

E 9: Großteil der Unterlagen vor 1821

G 28 Altenstadt: Glauberg, Hainchen, Lindheim (ab 1853)

G 28 Büdingen: Gelnhaar (standesherrlicher Teil bis 1830); Merkenfritz, Stockheim (Wetteraukreis), Wenings (bis 1853)

G 28 Nidda: Bellmuth (vor 1853); Ranstadt (ab 1912)

G 28 Schotten: Hartmannshain, Herchenhain (bis 1907)

HINWEIS: Die Abgrenzung nach Behördenprovenienz erfolgte nicht durchgängig. Recherchen sollten bei allen Amtsgerichten erfolgen, zu denen der jeweilige Ort gehört hat.

Bestandsdaten

Bestandsgeschichte

Zwischen 1953 und 1995 erfolgten mehrfach Archivalienzugänge in das Staatsarchiv. Dabei war ab 1983 das Amtsgericht Büdingen die abliefernde Behörde. Hellmuth Gensicke fertigte 1962 für die ersten Ablieferungen ein maschinenschriftliches Findbuch an, das durch Ausgliederung von Vor- und Fremdprovenienzen inzwischen seine Gültigkeit verloren hat. Im Sommer 2005 erfolgte eine Revision der Bestandsgruppe F mit vollständiger Verzeichnung der Reste und Eingliederung des von Hellmuth Gensicke erarbeiteten Findbuchs.

Geschichte des Bestandsbildners

Aus dem Domanialamt Ortenberg, dem Amt Lißberg, den standesherrlichen Ämtern Ortenberg und Gedern sowie der Gemeinschaft Effolderbach wurde 1821 das Landgericht Ortenberg gebildet. 1853 erfolgte eine Zuständigkeitserweiterung um Gemeinden des Landgerichtes Büdingen. Bis auf geringfügige Abgaben an die Amtsgerichte Herbstein und Nidda sowie einige Erweiterungen auf Kosten des Amtsgerichts Nidda blieb der Sprengel auch 1879 bei der Etablierung des Amtsgerichtes Ortenberg erhalten. In den Jahren 1907, 1912 und 1927 erfolgten kleinere Gebietsbereinigungen mit den Amtsgerichten Nidda und Herbstein. Ab dem 15.6.1943 fungierte das Gericht als Zweigstelle des Amtsgerichtes Büdingen. Die Registratur des Landgerichtes wurde beim Aufstand von 1830 zerstört. Größere Kassationen des Gerichtes fanden in den Jahren 1895 und 1903 bis 1910 statt.

Enthält

Freiwillige Gerichtsbarkeit, Generalakten, Registersachen, Strafsachen, Zivilprozesssachen.

Findmittel

Online-Datenbank (HADIS) - Freiwillige Gerichtsbarkeit, Registersachen, Strafsachen

Inhaltliche Beschreibung der Aktengruppen der Freiwilligen Gerichtsbarkeit F

vorläufige Verzeichnung in Word-Dateien

Weitere Angaben (Bestand)

Umfang

102,75 m

Referent

Marion Coccejus